Geitner rast zum Meistertitel

Jonas Geitner (Mitte) und seine Crew hatten nach getaner Arbeit richtig Grund zum Fröhlichsein. Bild: Freudenberg Racing

Platz zwei reicht für Platz eins: Der junge Motorrad-Pilot Jonas Geitner aus Wernberg-Köblitz ist vorzeitig deutscher Meister. In Assen ließ er sich auf gar nichts ein und fuhr den Erfolg nach Hause.

Wernberg-Köblitz. Bereits zwei Rennen vor Saisonende sicherte sich der Wernberger Motorrad-Pilot Jonas Geitner am Wochenende den deutschen Meistertitel in der Moto3-GP. Platz 2 im niederländischen Assen reichte dem 19-Jährigen zum frühzeitigen Gewinn in der internationalen deutschen Motorradmeisterschaft.

Bisher dominierte Geitner die komplette Klasse und musste sich zum ersten Mal in Assen dem Niederländer Ernst Dubbink geschlagen geben, der sich den Sieg vor heimischer Kulisse holte. In den Qualifyings war es bereits ein Kopf an Kopf - Fight zwischen Geitner und Dubbink. Im Rennen spielte dann Dubbnik seine Erfahrung auf dem Rundkurs in Assen aus und verwies den ADAC-Nachwuchssportler zum ersten Mal in diesem Jahr auf den zweiten Platz. Die Freude des Wernbergers und seines Freudenberg Racing-Teams kannte nach dem Zieleinlauf keine Grenzen mehr.

Von Beginn an war das hochgesteckte Ziel in dieser Saison klar. Der Titel sollte in die Oberpfalz geholt werden. Dass man sich damit den Druck selbst erhöhte, war jedem bewusst. Dennoch zauberte Jonas von Rennen zu Rennen und holte Sieg um Sieg. Die Performance war so stark, dass man nun frühzeitig den Titel feiern kann.

"Happy trifft es wohl ganz gut", erklärte der Oberpfälzer seine Gefühlslage nach dem Rennen. "Wir wollten natürlich auch in Assen gewinnen, merkten aber schon, dass Ernst den heimischen Vorteil nutzen könnte. Nichtsdestotrotz haben wir die nötigen Punkte geholt und dürfen jetzt früher feiern als geplant", ergänzte Geitner.

Dank in die Heimat

Einen großen Dank schickte Geitner noch in die Heimat. "Ohne starken Rückhalt und ohne den Support aller Beteiligten ist so etwas nicht möglich. Dazu gehören das private Umfeld mit Familie und Freunden, die Unternehmen und Gönner, die mir helfen, und natürlich mein Team von Freudenberg-Racing. Für so eine Saison muss einfach alles passen", war Geitner überglücklich.
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