Gelächter und "Caramba"

Die "Oberpfälzer Grenzgangmusik" war eine von vielen Gruppen, die auf der Bühne vor der Scheune auftraten.

Schönstes Sommerwetter begleitete das 14. Musikantentreffen am Schafferhof. Die Plätze im Schatten unter den riesigen Sonnenschirmen waren heißbegehrt.

Die Wetterprognosen für Mariä Himmelfahrt waren denkbar ungünstig, andernorts wurden Veranstaltungen abgesagt. Nur gut, dass sich die "Zwoa Schneidig'n" als Gastgeber von allen Wettervorhersagen nicht beeinflussen ließen und vor allem die Freunde dieses Treffens allen negativen Ankündigungen widerstanden haben.

Pünktlich eröffneten die "Zwoa Schneidig'n" mit dem "Pleysteiner Marsch" die Veranstaltung, die selbst über die Grenzen des Landkreises hinweg hohen Bekanntheitsgrad genießt. Doch wer Christian Müller und Manfred Wild kennt, weiß genau, dass es nicht nur bei der Musik bleibt.

Lachsalven bei Gästen

Da wird immer wieder in der Witzekiste gegraben, die Lachsalven bei den Gästen sind garantiert. Mit kleinen textlichen Ergänzungen spielten sie das Lied vom "Spanischen Madrido", in dem der Text von "Caramba, Caracho, ein Whiskey" als Refrain zu hören war. Die "Mühlschleif Muse" aus Moosbach mit akademischen Besetzungen lud zum musikalischen Ausflug nach München und im zweiten Teil zur "Almkirta" ein. Natürlich spielte auch die "Mühlschleif Muse" wie alle anderen musikalischen Gäste drei Titel.

Das galt auch für die "Seebauern Moila", eher schon zwei gestandene Sängerinnen, die gesanglich die Schönheiten der Oberpfalz als "ihr" Heimatland richtig lobten. Die "Oberpfälzer Grenzgangmusik" aus Mantel brachte unter anderem den Zwiefachen vom "Böhmischen Wind", der an diesem Nachmittag für eine kleine Abkühlung segensreicher gewesen wäre, als es im alten Text zu hören war.

Landler und Polkas

Rudi Bergold aus Wernberg zeigte sich dem Publikum als Alleinunterhalter, der beim Erzählen seiner Witze dank seiner Lautstärke in jedem Fall die Aufmerksamkeit der Besucher hatte. Die "Mittelberg Musikanten" hatten ihren Namen nicht von ungefähr gewählt, denn ihre Heimatorte sind Georgenberg und Waldthurn. Sanfte Landler und lebhafte Polkas wechselten sich ab.

Wirt Reinhard Fütterer und seinem Team war bei dem Besucheransturm keine Verschnaufpause gegönnt, nachdem selbst der Biergarten ums Haus herum noch voll besetzt war.
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