Gelpertsricht feiert Festgottesdienst mit Kapellenfest
20 Jahre Dorfkapelle

Die Kapelle in der Ortsmitte von Gelpertsricht gibt es seit 20 Jahren. Seitdem feiern die Dorfbewohner ein Kapellenfest. Am Sonntag, 14. Juni, ist es wieder so weit. Bild: hme
Gelpertsricht/Neudorf. (hme) Vor 20 Jahren wurde Gelpertsricht bei der Dorferneuerung umgemodelt. Eine der geplanten Maßnahmen war die Sanierung und Neuerstellung des Glockenturmes. Der CSU-Ortsverband Neudorf hatte zur finanziellen Unterstützung schon ein Glockenturmfest gefeiert.

Maiandacht geblieben

Hans Götz, Landwirt aus Gelpertsricht, hatte die Idee, statt Geld für einen Glockenturm auszugeben eine Kapelle zu errichten. Die Marktgemeinde und die Direktion für Ländliche Entwicklung konnten gewonnen werden. Die meisten Arbeiten wurden in Eigenregie durchgeführt. Allen voran war täglich Sepp Wittmann auf der Baustelle. Als gelernter Mauerer und geübter Handwerker ließ er die Kapelle in die Höhe wachsen.

Die Einweihung - die Kapelle ist dem hl. Johannes gewidmet - wurde groß gefeiert. Neben dem damaligen Bürgermeister Michael Höhbauer fanden sich auch Vertreter der Direktion für Ländliche Entwicklung ein. Ab diesem Tag gab es über Jahre hinweg ein Kapellenfest in Gelpertsricht. Nachdem wegen des schlechten Wetters über einige Jahre hinweg das Fest ausfallen musste, wurde das Kapellfest vor Jahren eingestellt.

Geblieben ist dagegen die alljährliche Maiandacht vor der Kapelle. Zelebriert wird die Maiandacht bis auf wenige Ausnahmen von Pfarrer Ambros Trummer aus Lam. Der gebürtige Neudorfer versucht einen Montag in seinem Terminkalender für die Maiandacht freizuhalten. Ebenso beliebt wie die Maiandacht ist das gemütliche Beisammensein im Geiler-Hof. Die CSU Neudorf unterstützt die Pflege der Kapelle finanziell und hilft auch beim Renovieren. Wie beispielsweise Bernhard Vogl: Er sorgte im Vorjahr für einen neuen Anstrich.

Fest am 14. Juni

Am Sonntag, 14. Juni, wird in Gelpertsricht groß gefeiert: Um 17 Uhr ist vor der Kapelle ein Festgottesdienst mit Pfarrer Arnold Pirner. Anschließend gibt es ein gemütliches Beisammensein, das aus der Geschichte heraus als Kapellenfest bezeichnet wird. Nicht nur die Gelpertsrichter, die Neudorfer oder die Einwohner aus der Marktgemeinde und deren Vereine sind eingeladen, alle dürfen kommen.
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