Gemeinde baut Schulden ab

In der Bürgerversammlung im Gasthaus Schedl meldeten sich nur wenige Einwohner zu Wort. Dafür erstattete Bürgermeister Rudolf Schopper einen umfassenden Bericht über das Gemeindegeschehen.

Der Rathauschef sprach von einem Jahr mit vielen Aktivitäten. So sei in Püchersreuth der Wasseranschluss an die Steinwaldgruppe erfolgt. Die Feuerwehren Püchersreuth und Wurz bekamen neue Löschfahrzeuge. Mehrere Orts- und Gemeindestraßen wurden ausgebaut und saniert.

Der Haushaltsplan schloss mit etwas über drei Millionen Euro ab. Der Schuldenstand pro Einwohner verringerte sich auf 242 Euro. Die größten Einnahmequellen waren die Einkommensteuer mit 612 368 Euro, die Schlüsselzuweisung mit 551 976 Euro und die Gewerbesteuer mit 124 852 Euro. Mit 472 748 Euro schlug die Kreisumlage zu Buche, gefolgt von den Personalkosten mit 257 885 Euro und der Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft mit 165 212 Euro.

Die größte Maßnahme in diesem Jahr sei der Neubau des Kindergartens in Püchersreuth für 1,6 Millionen Euro. Kommende Aufgaben sind die Waldneuordnung Botzersreuth, die Dorferneuerung Walpersreuth und der Breitbandausbau, kündigte Schopper an.

In der Diskussion sprach Karl Schedl die hohen Stromkosten der Pumpwerke in Wurz an, da auch Oberflächenwasser zur Kläranlage gepumpt werden muss. Die Hausnummerierung in der Straße "Am Gries" bemängelte Walter Trauner. Franz Witt lobte den Winterdienst bei den Gemeindestraßen. Tom Kreuzer fragte nach, ob die Verbindungsstraße zwischen den beiden Gemeindestraßen nach Ernsthof und zur Lamplmühle am südlichen Ortsausgang ausgebaut wird. Laut Schopper gibt es noch keine Pläne. Mehr Parkflächen am Friedhofsweg wünscht Ludwig Bäuml.
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