Gemeinde kauft keine Weihnachtsmarkt-Buden

Die Gruppen und Vereine, die beim Adventsmarkt mitmachen, hatten sich an die Gemeinde gewandt: Sie baten um die Anschaffung von sechs Verkaufsbuden. Unterzeichnet war das Schreiben von Vertretern des Pfarrgemeinderats, des katholischen Kindergartens, der Eltern-Kind-Gruppe, des Elternbeirats der Grundschule, des Heimat- und Volkstrachtenvereins, der Jugendfeuerwehr, der Ministranten, des Frauenbundes, des Imkervereins, der Kolpingfamilie, der Landvolkbewegung und der Kirwagemeinschaft.

Ein Thema, das jetzt der Gemeinderat diskutierte. Seine Meinung: Es wäre problematisch, alle Vereine und Gruppen gleich zu behandeln, da viele sich schon eigene Marktstände gebaut haben. "Grundsätzlich ist es so, dass wir nach wie vor die Buden des Marktes Hohenburg für die Abhaltung des Weihnachtsmarktes bekommen", informierte Bürgermeister Peter Braun die Räte über ein Gespräch mit seinem Hohenburger Kollegen Florian Junkes. Schmidmühlen hat seinen Markt bereits mit 1734 Euro beim Auf- und Abbau unterstützt - über Arbeiten, die nicht in Rechnung gestellt werden, sagte Braun.

Die Anschaffung der Buden würde etwa 12 000 Euro kosten. Marktrat Richard Fischer merkte dazu an, man müsse auch klären, wo die Häuschen überdacht gelagert werden könnten und wer sich um sie kümmere. Er und sein Marktratskollege Johann Luschmann regten an, dass sich die Vereine und Gruppen beim Thema Budenbau zusammensetzen sollten.

Man einigte sich schließlich darauf, den Antrag zum Kauf der Häuschen abzulehnen. Die beteiligten Vereine und Gruppen sollen stattdessen zu einem Gespräch eingeladen werden. (hmx)
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