Gemeinde mit Blick auf Feuerwehren ein "Silicon Valley"

Die Wehr genieße die besondere Wertschätzung der Bevölkerung, urteilte Bürgermeister Albert Nickl in seinem Grußwort in der Generalversammlung der Brandschützer. Er verwies auf 120 Jahre segensreiche Feuerwehrgeschichte in Speinshart und sah trotz der großen Veränderungen im Laufe der Zeit immer wieder ein Ziel: den Einsatz für die Gemeinschaft und die Stärkung des Dorflebens.

Dank zollte der Bürgermeister der bisherigen Führungsmannschaft. In den vergangenen zwölf Jahren habe das Team, zum Beispiel mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses, viel bewegt.

Pater Adrian führte den Mitgliedern das Bild eines Mobile vor Augen. Es funktioniere im Gleichgewicht und demonstriere Gleichklang. Ähnlich funktioniere das gute Miteinander in der Gemeinde.

"Wir als Pfarrei fordern viel von der Feuerwehr", stellte der Ortspfarrer fest und lobte die stete Bereitschaft der Brandschützer, der Pfarrgemeinde mit ihren vielen Wünschen beizustehen. Deshalb habe der Pfarrgemeinderat beschlossen, anstelle eines Pfarrfests einmal allen Ehrenamtlichen der Pfarrei bei einem Helferfest symbolisch zu danken. Dazu lud der Geistliche auch eine Abordnung der Feuerwehr ein.

"Ich bin stolz auf euch", bekannte Kreisbrandmeister Daniel Beaudet im Namen der Landkreisführung der Feuerwehren. Er sprach mit Blick auf die Einsatzbereitschaft der Speinsharter und Tremmersdorfer Brandschützer sowie ihrer gesellschaftlichen Beiträge für die Dorfgemeinschaft von einem "Silicon Valley".

Gleichzeitig anerkannte er die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren in der Gemeinde. Beaudet gratulierte nicht zuletzt zum reibungslosen Führungswechsel und kündigte für den Betrieb des Digitalfunks ab April Einweisungen in die neue Technik an. (do)
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