Gemeinden informieren über erweitertes Führungszeugnis
Zum Schutz der Kinder

Kastl. (stg) Klarheit in die Diskussion über das Thema "Bundeskinderschutzgesetz - Erweiterte Führungszeugnisse für Ehrenamtliche" wollen die Stadt Kemnath sowie die Gemeinden Kastl, Immenreuth und Kulmain bringen. In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Tirschenreuth laden sie am Donnerstag, 26. Februar, um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung im Schützenhaus Kastl ein. Referentin ist Sabine Bauer, kommunale Jugendpflegerin am Landratsamt Tirschenreuth.

Beantragung ein Thema

Neben der allgemeinen Vorstellung des Kinderschutzgesetzes wird sie vor allem zu den Punkten Beantragung der Führungszeugnisse und Vereinbarung zum Kinderschutzgesetz Stellung nehmen. Alle Vereinsvorstände, Jugendleiter und Mitarbeiter in der Jugendarbeit sind eingeladen.

Der Bundesgesetzgeber hat zum 1. Januar 2012 das sogenannte Bundeskinderschutzgesetz erlassen. Demnach haben unter anderem Ehrenamtliche, die Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen oder ausbilden, ein "erweitertes Führungszeugnis" vorzulegen haben. Anliegen des Gesetzgebers war es, das erweiterte Führungszeugnis (eFZ) als Element eines umfassenden Präventions- und Schutzkonzeptes zur Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen zu etablieren.

Zur Sicherstellung, dass auch ehrenamtlich Tätige dem Verein oder Träger ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, schließt das Kreisjugendamt mit allen Trägern der freien Jugendhilfe, also auch mit den betreffenden Vereinen, Vereinbarungen, die die Einsichtnahme in die erweiterten Führungszeugnisse und die gesamte Umsetzung regeln.
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