Gemeinderat arbeitet Anträge der Bürger ab
Lieber reden, statt erlassen

Kulmain. (bkr) Nur vier Wünsche und Anträge aus den Bürgerversammlungen lagen den Gemeinderäten am Dienstag vor. Schnell konnten sie abgehakt werden.

Zum einen sprach sich Bürgermeister Günter Kopp dagegen aus, große Satzungen zur Straßen- und Gehwegreinigung zu erlassen. Kulmainer hatten die schlechte Straßen- und Gehwegreinigung im nördlichen Bereich der Hauptstraße bemängelt. Das Gemeindeoberhaupt gibt einem klärenden Gespräch mit den Anliegern den Vorzug. Strafandrohungen und Ersatzvornahmen seien in der Praxis kaum realisierbar, betonte er.

Dem Wunsch nach Winterwanderwegen sind laut Kopp Grenzen gesetzt. Diese liegen in der Fahrzeug- und Personalkapazität des Winterdienstes sowie an geeigneten Wegen selbst. Regelmäßig geräumt werden soll für Winterwanderer der Weg vom Kuschweg über das Gelände des Schäferhundevereins nach Zinst und von dort südlich der Staatsstraße 2177 über das Wildgehege zurück nach Kulmain.

Keine Möglichkeit sieht die Gemeinde, den geforderten Bauschuttcontainer zur Verfügung zu stellen. Kämmerer Arnold Koch sagte zum Ergebnis der Kalkulation: "Der Preis, der verlangt werden müsste, wäre in einem Bereich, wo andere Wege gesucht werden würden." Nicht gut angenommen worden sei der frühere Containerstandort in Unterwappenöst. Der Anfall von Bauschutt sei zu gering. Es rentiere sich nicht.

Zu Beanstandungen führten bei den Bürgerversammlungen die Hinterlassenschaften neben dem Glascontainer. Eine Videokamera wurde zur Überwachung vorgeschlagen. Der Gemeinderat bezweifelte, ob dies sinnvoll ist.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.