Gemeinderat auf Hausbesuch

Mit der Entscheidung wollten sich einige Besucher der Sitzung nicht abfinden. Sie wollten das Protokoll der Bauausschusssitzung vom 30. Juni sehen. Dass dieses in der Sitzung nicht vorlag, wollten sie nicht gelten lassen. Als Geschäftsleiter Alfred Rauch bemerkte, die Protokolle liegen bei einem Mitarbeiter der Bauabteilung, kam der Vorschlag, den Mann aus seiner Wohnung zu trommeln.

"Das können wir uns auch noch in der nächsten Sitzung anhören", fand Angela Kummert-Schleicher. Dann sei es zu spät, fand Geyer und verwies auf die Einspruchsfrist. Die ende am 7. Dezember. Zehn Ratsmitglieder und der Bürgermeister votierten dann gegen die sofortige Bekanntgabe, sechs Räte plädierten für das Verlesen. Der Bauamtsmitarbeiter hatte seinen Frieden. (do)
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