Gemeinderat bezuschusst TSV - Förderprogramm läuft weiter
Alles für den Sport und die Energie

Krummennaab. (hju) Der TSV stellte beim Gemeinderat einen Antrag auf Bezuschussung der Betriebs- und Mähkosten für das Sportgelände in Krummennaab. Wie im vergangenen Jahr soll ein Zuschuss von 1500 Euro gewährt werden. Im Jahr 2016 läuft der Pachtvertrag zwischen dem TSV Krummennaab und der Gemeinde aus. Im Zuge der Neuregelung des Pachtverhältnisses soll auch eine dauerhafte und verlässliche Regelung zur Mähkosten-Problematik vorgenommen werden.

Elf Anfragen

Einen weiteren Antrag stellte der TSV über einen Zuschuss für die Sanierung der Küche im Sportheim. Dafür sind Materialkosten in Höhe von 10 051,44 Euro nachgewiesen worden. Die Eigenleistung der Vereinsmitglieder beim Einbau sind nicht mit eingerechnet. Der TSV erhält für die angefallenen Materialkosten einen Zuschuss von zehn Prozent. Es soll aber auch der ehrenamtliche Einsatz der Vereinsmitglieder für den Einbau mit einer gewissen Pauschalleistung in Höhe von 250 Euro honoriert werden. Einstimmig sprachen sich die Räte für einen Zuschussbetrag in Höhe von 1250 Euro aus.

Im November 2014 wurde vom Krummennaaber Gremium ein freiwilliges Energieförderprogramm mit einem Budget von 8000 Euro beschlossen und auf ein Jahr festgelegt. 2015 wurde das Energieförderprogramm der Gemeinde Krummennaab bis jetzt in elf Fällen von Gemeindebürgern genutzt, um Energieeinsparungen zu erreichen. Im laufenden Jahr wurden 3533,50 Euro für die Maßnahmen ausbezahlt. Damit waren Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 52 000 Euro verbunden. Das Förderprogramm soll auch im kommenden Jahr 2016 und 2017 weiterlaufen. Als Budget sollen ebenfalls 8000 Euro im gemeindlichen Haushalt eingeplant werden. Interessierte Bürger können sich die Antragsformulare und Richtlinien für eine Förderung vor Ort im Rathaus oder auf der Homepage besorgen.

Gleichartige Schilder

Der Naturpark Steinwald plant die einheitliche Beschilderung von Wanderwegen. In diesem Zusammenhang können sich die Gemeinden mit ihren eigenen kommunalen Wanderwegen beteiligen, um in den Genuss einer Förderung für die einheitliche Beschilderung zu kommen. Aus diesem Grund wurde für die Gemeinde Krummennaab und auch für die Gemeinde Reuth je ein eigener Wanderweg, sowie ein gemeinsamer Wanderweg konzipiert. Bis Ende Dezember muss ein entsprechender Antrag beim Naturpark eingereicht werden. Einstimmig sprachen sich die Räte für die Teilnahme am Förderprogramm aus, der Eigenanteil wird circa 1300 Euro betragen. Die Gemeinde Reuth plant ein Misch- und Gewerbegebiet in Premenreuth. Die Krummennaaber Räte hatten hier einstimmig keine Einwände gegen dieses Vorhaben.
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