Gemeinderat diskutiert über aktuelle Geschwindigkeitsmessungen - Polizei: Tempo 50 absolut ...
Dauerbrenner Donatusstraße

Kastl. (stg) Das Fahrverhalten in der Donatusstraße stand am Dienstag in der Sitzung des Gemeinderates - wieder einmal - im Mittelpunkt. Bürgermeister Josef Etterer berichtete von insgesamt drei Geschwindigkeitsmessungen seit dem 23. Oktober: Einmal mit dem Messgerät der Gebietsverkehrswacht sowie zweimal durch die Polizeiinspektion Kemnath mit Pistole und Messgerät.

Während bei der reinen Aufzeichnung durch die Gebietsverkehrswacht auch sehr hohe Geschwindigkeiten festzustellen waren- ein Verkehrsteilnehmer war schneller als 90 Kilometer pro Stunde unterwegs - hat es bei den polizeilichen Kontrollen keine Messungen gegeben, die zu einer Anzeige führten. Über die Anzahl der Verwarnungen - also für geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen - lagen dem Bürgermeister keine Angaben vor.

Etterer berichtete von einem Gespräch mit Polizeichef Bernhard Gleißner, wonach bei einer reinen Aufzeichnung - noch dazu wenn sichtbar - die Geschwindigkeiten immer höher liegen. Das sei nicht nur in Kastl so. Bisher, so die Ansicht der Polizei, habe es in der Donatusstraße keine Geschwindigkeitsunfälle gegeben. Auch aufgrund des Straßenausbauzustandes sei daher Tempo 50 absolut vertretbar. Es werden in nächster Zeit sicherlich wieder Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen, allerdings werde die Straße kein Mess-Schwerpunkt werden.

Beschwerden wegen Parker

Das Gremium diskutierte auch über das Parkverhalten in der Straße. "Es gibt immer mehr Beschwerden", wusste Etterer. Zum Teil kämen der Schulbus beziehungsweise landwirtschaftliche Fahrzeuge nicht mehr durch die Straße. FW-Sprecherin Elisabeth Streng und CSU-Sprecher Hans Walter betonten übereinstimmend, dass - sollte sich nichts ändern - die Gemeinde darauf hinwirken müsse, dass die Autos ordnungsgemäß abgestellt werden.

Michael Kraus (FW) legte eine Auswertung der Geschwindigkeitsmessungen von August und Oktober vor: Diese zeigten, dass ortseinwärts langsamer gefahren werde, so dass die bauliche Änderung am Ortsschild durchaus positive Wirkung gehabt habe. Unterschiedliche Meinungen gab es über Sinn und Effektivität einer Wiederaufstellung der mobilen "Hindernisse" im nächsten Jahr: Darüber wird der Gemeinderat nochmals sprechen.
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