Gemeinderat stimmt Neubau im Zuge der Dorferneuerung zu - Statiker für Kapelle
Brunnen-Zuschuss sprudelt 2016

(sche) Lintach soll einen neuen Dorfbrunnen bekommen. Das hat der Heimat- und Kulturverein im Zuge der Dorferneuerung angeregt. Der Gemeinderat stimmte einer Kostenbeteiligung zu, wies aber darauf hin, dass die Gelder haushaltstechnisch erst 2016 sprudeln könnten.

Beim Dorffest waren zuletzt zwei Alternativvorschläge vom Künstlerehepaar Regina Uber und Robert Diem aus Aschach vorgestellt worden. 83 Prozent stimmten bei einer Umfrage für eine filigranere Version mit Lindenblättern, die auf die Entstehung des Ortsnamens hinweisen sollte. Als Kosten waren von der Teilnehmergemeinschaft rund 25 000 Euro für beide Varianten genannt worden. Zur Finanzierung stellte das Amt für ländliche Entwicklung eine Förderung von 50 Prozent in Aussicht. SPD-Gemeinderat Rudolf Preitschaft gab in der jüngsten Sitzung trotz seiner Zustimmung zu bedenken, dass erst 2011 ein Brunnen errichtet wurde.

Auf weitere Themen eingehend, informierte Bürgermeister Alwin Märkl, dass bereits seit längerer Zeit Wasser durch das Dach in die Nepomuk-Kapelle eintrete. Bisher seien nur Notreparaturen gemacht worden, was keine dauerhafte und nachhaltige Lösung sein könne. Der Gemeinderat beschloss deshalb, eine Beurteilung durch einen Statiker vornehmen zu lassen und Angebote für die Dacheindeckung einzuholen.

Bei einem kurzen Rückblick auf die Saison im Freibad sagte Märkl, dass heuer durch den schönen Sommer gute Einnahmen erzielt wurden: das drittbeste Ergebnis seit der Euro-Umstellung. Außerdem gab der Bürgermeister bekannt, dass für die Räumung des Haidweihergrabens mittlerweile eine Ortsbesichtigung mit dem Wasserwirtschaftsamt stattfand und nun ein Termin Mitte Oktober anvisiert wurde.

Weil keine eigene Bauausschusssitzung anberaumt war, stimmte der Gemeinderat ferner folgenden Maßnahmen und Vorhaben zu: Tekturplan für den Neubau einer Milchviehstallung und eines Güllebehälters in Wutschdorf; Bauvoranfrage auf die Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage in Hiltersdorf; Erstellung einer Schleppgaube, ebenfalls in Hiltersdorf, und Bauantrag für ein neues Gartenhaus für Geräte und Kleintiere in Aschach.
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