Gemeinsam am Dorf bauen

Neu gestaltet präsentiert sich der Eingangsbereich von Herzogöd. An einer Infotafel erfahren Interessierte viel Wissenswertes über eines der schönsten Dörfer der Oberpfalz. Bild: jr

Eine Silbermedaille hat Herzogöd beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" bereits geholt. Nun hat sich der kleine Ort noch fescher und attraktiver gemacht.

Zahlreiche kleinere Baumaßnahmen sind abgeschlossen. Dazu zählen die Informationsstelle am Eingangsbereich der Ortschaft, der neu gestaltete Kinderspielplatz und ein Marterl. Um den Segen Gottes bat Pfarrer Varghese Kanjamala. Unter den zahlreichen Gästen war auch stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler, der sich vom Zusammenhalt der Herzogöder begeistert zeigte. Auf den Festakt folgte ein gemütliches Beisammensein im Café "Heidi".

Auch auf Basis der beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" gewonnenen Erkenntnisse wurde der Eingangsbereich umgestaltet und das Marterl, das direkt am Radweg liegt, erneuert. Bereits vor zwei Jahren war der Spielplatz fertiggestellt worden, der jetzt ebenfalls den kirchlichen Segen erhielt. Bürgermeister Wolfgang Braun dankte dem Nockalm-Fanclub, der für den Spielplatz eine Spende von 3000 Euro bereitgestellt hatte. Erst dadurch sei die Sanierung möglich geworden. Insgesamt kostete die Aufwertung des Spielplatzes die Marktgemeinde 12 800 Euro. Der Bürgermeister betonte, dass Herzogöd durch die Teilnahme am Wettbewerb viel an Qualität gewonnen habe. Dank galt den eifrigen Bürgern, "die ihr Dorf weiterentwickeln". Vor allem im Bereich Landschafts- und Naturschutz seien neue Akzente gesetzt worden. Beispielhaft erwähnte Braun die neu angepflanzte Streuobstwiese beim "Anger". Auch im übrigen Ortsgebiet und an den Dorfrändern seien einheimische Gehölze gepflanzt worden. Nach einem Spaziergang durchs Dorf, bei dem das sanierte Marterl gesegnet wurde, ging es zur neuen Infostelle am Ortseingang. Die Infotafel weist die Besucher auf die für diese Höhenlage typische Flora und Fauna sowie Geologie hin. Herzogöd liegt 750 Meter über dem Meeresspiegel. Erklärt werden dem interessierten Besucher zudem die Geschichte Herzogöds und das Brauchtum. Nur etwa zehn Meter entfernt verläuft der Radweg rund um den Steinwald. Bürgermeister Wolfgang Braun dankte den Herzogödern für die erbrachte Eigenleistung und sprach von einem neuen Wir-Gefühl.
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