"Gemeinsames Projekt gestorben"
Reaktionen

Krummennaab. (hd) Die Frist und die Forderungen an Friedenfels waren klar formuliert. Zur Zweckvereinbarung zum Bau einer gemeinsamen Kläranlage sagte die Mehrheit der Friedenfelser Gemeinderäte am Mittwoch ja. Doch fehlt noch immer die nötige Grunddienstbarkeit zur Verlegung der Abwasser-Druckleitung. Bernhard Frummet, Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab, erklärte am Donnerstag in einer ersten Reaktion: "Damit ist das gemeinsame Projekt gestorben." Das bedeute, "die Gemeinden Reuth bei Erbendorf und Krummennaab bauen die neue Kläranlage alleine - ohne Friedenfels". Bei einem gemeinsamen Bau und Betrieb mit Friedenfels hätten sich erhebliche Kosten sparen lassen.

Mit dem Ausdruck des Bedauerns stoßen der Reuther Bürgermeister Werner Prucker und sein Krummennaaber Amtskollege Uli Roth in das gleiche Horn. "Sehr schade die ganze Entwicklung", sagt Roth, der sich mit Prucker einig ist, das Projekt auch alleine zu schultern.

Kurz notiert

Burgbesichtigung

CSU und JU Falkenberg bieten allen Mitgliedern und Interessierten heute eine Führung durch die Falkenberger Burg-Baustelle und das neu entstehende Tagungszentrum. Mit zwei Gruppen gehen Bürgermeister Herbert Bauer und Burgbeauftragter Matthias Grundler auf Tour durch die historischen Gemäuer. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Marktplatz. Mit dabei ist auch Landtagsabgeordneter Tobias Reiß. Im Anschluss Einkehr beim Kramer.

Gottesdienst im Grünen

Die evangelischen Gemeinden im Steinwald feiern an Christi Himmelfahrt (10 Uhr) wieder ihren Gottesdienst im Grünen am Gleichhof in Plärn bei Erbendorf. Die Leitung hat Pfarrer Martin Schlenk (Mitterteich). Die musikalische Gestaltung übernehmen die Posaunenchöre der Steinwaldregion. Im Anschluss gibt es eine Brotzeit und Getränke. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in einer Halle statt.
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