Genossen für Auszahlung - Albersdörfer bleibt Vorsteher
Kampfabstimmung um Pachtschilling

Alois Albersdörfer bleibt Vorsteher der Jagdgenossen. In der Jahreshauptversammlung bestätigten die Waldbauern in geheimer Wahl im Amt. Sein Stellvertreter ist Hans Friedrich, Beisitzer sind Bernhard Stich und Alois Müller. Neuer Kassier ist Josef Scherm, als Schriftführer fungiert Siegfried Kastl. Die Kasse prüfen Oskar Kastner und Max Frank. Die Wahl leiteten Bürgermeister Günter Kopp und Oskar Kastner.

Uneins waren sich die Mitglieder bei der Verwendung des Jagdpachtschillings. Alois Albersdörfer schlug vor, den Betrag als Rücklage in der Kasse zu belassen. Gerhard Prechtl regte die Auszahlung an. Zwölf Jagdgenossen mit einer Fläche von 136 Hektar schlossen sich der Meinung des Vorstehers an, elf Jagdgenossen mit einer Fläche von 155,74 Hektar waren jedoch für die Auszahlung.

Nach einer Gedenkminute für die Verstorbenen und dem Protokoll von Siegfried Kastl trug Albersdörfer in Vertretung den Kassenbericht vor. Er berichtete von einer zufriedenstellenden Finanzlage, was Kassenprüfer Oskar Kastner bestätigte.

Bürgermeister Günter Kopp gratulierte dem neuen Vorstand zur Wahl und wünschte viel Freude und Kraft bei den anstehenden Aufgaben. Die Hege und Pflege des Jagdgebietes, Einhaltung der Abschussquote und Vermeidung von Wildschäden sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit sei wichtig für eine funktionierende Gemeinschaft.

Um Schwarzwildschäden zukünftig entgegenzutreten, wurde vorgeschlagen, Verstänkerungsmittel einzusetzen. Auch die überproportionale Vergütung von Maisschäden wurde andiskutiert. Zum Schluss dankte der neue Jagdvorsteher den -pächtern für den Rehbraten und der Wirtin für die hervorragende Zubereitung.
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