Genossenschaft Auerbach-Freihung tagt - Drei Prozent Zuwachs bei Einlagen und Krediten verbucht
2014 ein "ordentliches Jahr" für Raiffeisen

Zahlen hagelte es am Dienstagabend bei der Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung. Turnusgemäß tagte sie dieses Mal im Geschäftsbereich Auerbach.

Die Bilanzsumme ist 2014 um rund 1,6 Prozent gefallen und betrage 229,9 Millionen Euro. Der Genossenschaft gehörten zum Stichtag 31. Dezember 2013 genau 6255 Mitglieder an. 2014 traten 217 neue Anteilseigner bei; 188 starben oder erklärten ihren Austritt. Im Saldo stehen 29 Mitglieder mehr. Zum Jahresende 2014 hielten sie 15 378 Geschäftsanteile. "Ich freue mich auch über die Tatsache, dass wir ein ordentliches Jahr 2014 gehabt haben und dass wir eine positive Entwicklung erleben. Unser genossenschaftliches Geschäftsmodell war trotz intensiven Wettbewerbs erfolgreich", sagte Vorstand Michael Sommer vor der Vertreterversammlung. Die Gesamtheit aller Einlagen und Kredite inklusive der Produkte der Verbundpartner bezifferte er auf 471,2 Millionen Euro; ein Zuwachs um 3 Prozent.

Mehr Kredite als 2013

Firmen und Privatleute hatten sich bei der Raiffeisenbank insgesamt 162,1 Millionen Euro geliehen. Nach wie vor gehe der Trend zu kostengünstigeren, langfristigen Finanzierungen gegen eine entsprechende Absicherung. 2014 seien rund 31,1 Millionen Euro Kredite und Darlehen bewilligt worden, rund 10 Millionen mehr als 2013.

Die Kundeneinlagen verminderten sich um 5,6 Millionen Euro oder 3,0 Prozent auf 183,8 Millionen Euro. In der Erwartung steigender Zinsen hätten die Kunden einen großen Teil auf Giro- und Tagesgeldkonten angelegt. Kaum Veränderungen habe es bei den Spareinlagen gegeben.

Zum 31. Dezember 2014 verfüge die Raiffeisenbank über Eigenmittel von 20,5 Millionen Euro. "Diese Kapitalausstattung ermöglicht es uns, alle Risiken in allen erdenklichen Szenarien abzudecken. Wir sind für die anstehenden Anforderungen an die Eigenkapitalstrukturen der Banken auch in Zukunft gerüstet", betonte Sommer. Der Verwaltungsaufwand sei von 5,1 auf 5,3 Millionen Euro gestiegen, begründet durch erhöhte regulatorische Anforderungen und die Tarifabschlüsse für das Personal.

"Wir können somit einen Jahresüberschuss nach Steuern von 368 000 Euro ausweisen", stellte Sommer fest. Dieses Ergebnis liege unter dem Niveau des Vorjahres. Zur Finanzierung des Gemeinwesens trage die Genossenschaft rund 400 000 Euro bei. Ein weiterer Bericht folgt in unserer morgigen Ausgabe.
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