Georg Sorger feiert seinen 90. Geburtstag - Gemeinderat und Feuerwehrvorsitzender
Viele Verdienste um die Heimat

Mit der Familie feiert Georg Sorger (vorne, Zweiter von rechts) 90. Geburtstag. Es gratulierten aber auch Pfarrer Hartmut Klausfelder (hinten von links), Feuerwehr-Vorsitzender Wolfgang Ciesielski, Kassier Harald Müller und Bürgermeister Wolfgang Haberberger. Bild: ow
Viele Hände durfte Georg Sorger an seinem 90. Geburtstag schütteln. Als erste gratulierte Ehefrau Margaretha, später kamen Nachbarn und Verwandte. Am Abend wünschte eine Abordnung der Feuerwehr ihrem Ehrenmitglied vor allem Gesundheit. Wolfgang Ciesielski und Harald Müller überreichten einen Geschenkkorb. Auch Bürgermeister Wolfgang Haberberger und Pfarrer Hartmut Klausfelder gratulierten, der Posaunenchor spielte ein Ständchen.

Sorger ist ein echter Filchendorfer. Er wuchs auf dem elterlichen Hof auf. Seine Margaretha heiratete er 1948 in der Neustädter Stadtkirche. Aus der Ehe gingen je zwei Töchter und Söhne hervor. Heute ist der Jubilar stolz auf sieben Enkel und acht Urenkel. Seit 1948 ist er Mitglied der Feuerwehr, von 1972 bis 1975 war er deren Vorsitzender. 1998 machte ihn die Wehr zum Ehrenmitglied. Beim Skatverein "Kontra Re" war er einer der Gründer. Aber auch in anderen Ehrenämtern setzte er sich für seine Heimat ein: als Gemeinderat der Gemeinde Filchendorf und ab 1972 noch zwei Jahre als Stadtrat. 15 Jahre vertrat er die Filchendorfer Landwirte als Ortsobmann des Bauernverbandes. Zwölf Jahre war er Mitglied im Vorstand der Raiffeisenbank und 14 Jahre übte er die Funktion bei der Molkereigenossenschaft Trabitz aus.

Der Jubilar ist geistig noch sehr rege, klagt aber über einige körperliche Gebrechen. Bis vor einigen Jahren hielt er sich der Rentner mit ausgedehnten Wanderungen fit. Auch das Reisen gehörte lange zu seinen Hobbys. "Vom Nordkap bis Sizilien habe ich alles bereist", erklärte er stolz. Einen "zweijährigen unfreiwilligen Urlaub" verbrachte er in den USA, nachdem er 1945 bei der Invasion in der Normandie in Gefangenschaft geriet. Bei der Rückkehr hielten ihn die Franzosen zwei weitere Jahre gefangen.Heute verfolgt er die Fortschritte der Dorferneuerung und spart dabei nicht mit konstruktiver Kritik. Öfters ist er auch bei der Kfz-Werkstatt des Enkels zu finden. Hier unterhält er sich mit den Kunden.
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