Georg Thurn bleibt Vorsitzender - Zwei Euro pro Hektar ausbezahlt
Jagdgenossen setzen auf Konstanz

Georg Thurn steht von 2015 bis 2020 weiter an der Spitze der Oberbibracher Jagdgenossen. Bei den Neuwahlen wurde er einstimmig in seinem Amt als Jagdvorsteher bestätigt, ebenso wie die komplette Führungsriege. Das Jagdjahr war geprägt von einem milden Winter. Es gab keine größeren Probleme mit Wildschweinen in den Maisbeständen.

Dies bestätige die gute und sorgfältige Arbeit der Jäger. Thurn lobte die Zwischenfrucht als Winterbedeckung einiger Landwirte. Zum Wegebau merkte der Vorsitzende an: "Durch den relativ schnee- und regenlosen Winter wurden die Wege nicht groß ausgespült oder beansprucht. Die Hauptwege befinden sich in einem guten Zustand." 2014 seien der Rohrweiherweg zum Perl-Weiher, der Rote Bühl und der Weiherweg in der Goldlohe aufgefüllt worden.

Nach dem positiven Kassenbericht von Reinhard Kreutzer sowie den Revisoren Hubert Kastner und Josef Schwemmer beschloss die Versammlung bei einer Gegenstimme, den Jagdpachtschilling mit zwei Euro pro Hektar auszuzahlen und den Rest für den Wegebau zurückzulegen. Als zweiter Auszahlungstermin wurde Dienstag, 30. Dezember, ab 19.30 Uhr im Schützenhaus festgelegt. Die Neuwahlen leiteten dritter Bürgermeister Gerd Retzer, Heinrich Schatz und Hannes Hübner. Das Ergebnis: Jagdvorsitzender Georg Thurn, zweiter Jagdvorsteher Hermann Nickl, Beisitzer Tobias Lins und Manfred Plößner, Schriftführer Wolfgang Schmid, Kassier Reinhard Kreutzer, Revisoren Hubert Kastner und Josef Schwemmer.

Jagdpächter Otto Henfling sagte in seinem Grußwort, dass er keine einzige Wildsau geschossen habe, dafür aber fünf Rehe. Die Hasen würden nach wie vor ums Überleben kämpfen. Deswegen bejage er diese derzeit nicht. Das Jagdessen kündigte Otto Henfling für Samstag, 28. Februar, im Schützenhaus an. Dritter Bürgermeister Gerd Retzer dankte den Jagdgenossen für ihr Engagement beim Wegebau. Der Obmann des Bauernverbandes, Hermann Nickl, wies darauf hin, dass jeder den Sachkundenachweis brauche, wenn er Spritzmittel verwenden wolle. Der große Bauernmarkt soll am 14. Juni in Eschenbach stattfinden.
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