Georg Weber feiert 80. - Als Grenzschützer und Bahnbeschäftigter fern der Heimat
Einmal Oberbayern und zurück

Georg Weber (Bildmitte) freute sich über die Glückwünsche von Stadtpfarrer Konrad Amschl (rechts) und dritter Bürgermeisterin Heidrun Schelzke-Deubzer. Bild (jzk)
Kemnath. (jzk) Viel in der Welt herumgekommen ist Georg Weber, der am Donnerstag seinen 80. Geburtstag feierte. Seine Arbeit führte ihn bereits in den 1950er Jahren in die Ferne.

Zur Welt kam der Jubilar am 26. November 1936 in Guttenberg als zweitältestes Kind der Eheleute Josef und Margarethe Weber. Mit vier Geschwistern wuchs er auf dem elterlichen Hof auf. Von 1942 bis 1950 besuchte Weber die Volksschule in Waldeck, die damals noch im alten Schulhaus untergebracht war. Nach dem Abschluss begann er eine Lehre als Bau- und Möbelschreiner bei der Firma Böll in Waldeck.

Seine Ehefrau Magdalena, geborene Hönig, lernte er 1959 in Rosenheim kennen, wo er fünf Jahre beim Bundesgrenzschutz diente. Die standesamtliche Trauung war am 23. Juli 1960 in Bad Aibling. Die kirchliche Trauung war einen Tag später in Birkenstein bei Fischbachau (Landkreis Miesbach).

Zunächst wohnte das Paar in Au bei Bad Aibling. Nach der Dienstzeit beim Bundesgrenzschutz arbeitete der 80-Jährige in einer Möbelfabrik in Feilenbach. Später wurde er Beamter bei der Bundesbahn, wo er es bis zum Obertriebwagenführer brachte. Im Alter von 59 Jahren ging er in Pension. 1993 kam er durch eine Bekannte nach Kemnath.

1961 wurde Sohn Georg, zwei Jahre später Tochter Silvia geboren. Große Freude hat Weber mit seinen Enkelkindern Stefan und Lisa. Er ist immer noch Mitglied im Schützenverein Au. In Kemnath trat er in den VdK ein.

An seinem Ehrentag gratulierte ihm die dritte Bürgermeisterin Heidrun Schelzke-Deubzer im Namen der Stadt Kemnath. Stadtpfarrer Konrad Amschl überbrachte die Grüße der Pfarrgemeinde. Von beiden erhielt er Geschenke, über die er sich sehr freute. Auch der VdK Kemnath wünschte alles Gute.

Gegen Mittag kamen seine Kinder aus Au und Bad Aibling. Seine Schwester Barbara Dötterl lud alle zum Kaffeetrinken nach Schönreuth ein. Beim gemütlichen Abendessen im Gasthaus "Zur Fantasie" klang die Geburtstagsfeier aus.
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