Geplatztes Leuchtturmprojekt
Hintergrund

Immenreuth. (bkr) Die Familienferienstätte übernahmen Alfred Schuster, Leiter des SOS- Kinderdorfs, und Peter Merkl als damaliger Bürgermeister aus der Konkursmasse des Kolpingwerks Köln. Ziel beider Geschäftsführer war es, die damaligen Versuche der NPD, in der Region Gebäude für ihre Zwecke zu erwerben, zu unterbinden.

Mit anderen Trägern wollten sie eine soziale Einrichtung schaffen. Dieses Vorhaben scheiterte ebenso wie die im Juni vorgestellte Planung mit der Power Sales Vertriebs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (PSBG) aus München ein Leuchtturmprojekt aus dem Boden zu heben. Eine Ausbildungsstätte für Jugendliche, auch für Asylanten, war vorgesehen.

Merkl wollte seine Anteile abgeben, Schuster sollte nur noch einen kleinen Anteil behalten. Wie im Bürgergespräch am Mittwoch bekannt wurde, beinhaltete der Vertrag mit der PSBG ein nicht kalkulierbares Risiko für Schuster, sollte das Projekt scheitern.

Die Kewog hatte bereits 2013 ihr Interesse an einer Übernahme zur Nutzung als Asylbewerberunterkunft bekundet. Nach Protesten aus der Bevölkerung nahm sie ihr Kaufinteresse zurück, das nun neu auflebt. "Wir verkaufen an jeden, mit Vorliebe an den Landkreis Tirschenreuth", ließ Merkl wissen. Hoffnung, die Familienferienstätte veräußern zu können, setzte er auf die gesetzlichen Änderungen zum 1. November.

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