Gerätewagen Dekontamination

Über ein neues Fahrzeug durften sich auch die Brandschützer aus Tirschenreuth freuen. Im Bild die Übergabe mit (von links) Hans-Peter Kröger, Präsident des DFV, Tobias Jost, Christian Nickl, BBK-Präsident Christoph Unger, Johannes Werner, Christian Kohl, Feuerwehr-Kommandant Harald Birner und Staatsminister Joachim Herrmann
Der "Gerätewagen Dekontamination" für Personen des Zivil- und Katastrophenschutzes ist ein MAN TGM 18.340 4x4 mit einem Aufbau der Firma Freytag. Die Beladung besteht aus sieben Rollcontainern mit 70 Einzelteilen.

Sowohl eine Ein-Personen-Duschkabine für Einsatzkräfte, als auch ein Auskleidezelt (25 qm), ein Duschzelt (15 qm) für Betroffenen Personen sowie ein Aufenthaltszelt (25 qm) gehören zur Standardausrüstung. Der GW Dekon-P kann 2000 Liter Trinkwasser aufnehmen. Das Wasser wird in vorliegende Behälter umgefüllt und erwärmt, um Betroffene und Einsatzkräfte abzuduschen. Sobald die Tanks auf dem GW Dekon-P leer sind, kann der Laster beginnen, zwischen Unfallstelle und Wasserquelle zu pendeln, um für Nachschub zu sorgen. Wenn Wasser alleine nicht reicht, steht auch ein Sprühgerät zum Aufbringen von Dekontaminationsmittel zur Verfügung.

Das System des GW Dekon-P ist neben der Dekontamination auch für andere Zwecke einsetzbar. Die Zelte des Fahrzeuges bieten bei Katastropheneinsätzen einen guten Witterungsschutz und können zudem beispielsweise als Aufenthaltsräume genutzt werden. Die Zelte können mit der vorhandenen Zeltheizung auch beheizt werden.
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