Gerda Priman feiert 80. Geburtstag - Kindheit am östlichen Oder-Ufer
In der "Bauernsiedlung" zu Hause

Unter den Gratulanten im Haus von Bruno und Jubilarin Gerda Priman (Zweiter und Dritte von links) waren am 80. Geburtstag neben Töchtern und Schwiegersohn auch Bürgermeister Peter Lehr (links) sowie Sparkassendirektor Wolfgang Busch und Stadtpfarrer Thomas Jeschner (hinten, von rechts). Bild: rn
Kinder, Garten und Kleintierhaltung: Das waren und sind der Lebensinhalt von Gerda Priman. An ihrem 80. Geburtstag zählten neben der großen Familie Bürgermeister Peter Lehr, Pfarrer Thomas Jeschner und Sparkassenleiter Wolfgang Busch zu den ersten Gratulanten.

Gerda Priman, geborene Gläser, verbrachte ihre Kindheit zusammen mit sechs Geschwistern in Görlitz-Kesselbach am östlichen Ufer der Oder. Die Flucht der Familie vor den anrückenden russischen Truppen führte 1945 über Dresden nach Metzenhof, wo sie im Forsthaus eine erste Bleibe fand.

Nach einem weiteren Aufenthalt auf einem niederbayerischen Bauernhof zog es die Gläsers in den Geburtsort des Vaters, die Bergbaustadt Marl in Nordrhein-Westfalen. Dort heiratete Gerda Gläser 1955 Bruno Priman, einen Bergbaukollegen ihres Vaters. Auch er hatte seine Heimat verloren: Priman stammt aus dem Warthegau/Westpreußen.

Im Oktober 1964 zog die Familie Priman nach Eschenbach und schuf sich in Apfelbach ein Eigenheim, in dem ein Sohn und drei Töchter für Leben sorgten. Wie bei allen Nachbarn der "Bauernsiedlung" kam ein Teil des Lebensunterhalts aus dem Hausgarten. Der Tod des Sohnes im Jahr 2002 war ein schwerer Schicksalsschlag.
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