Gerhard Bücherl als Jagdvorstand bestätigt -Vertrag mit Jägern verlängert - Holzspalter
Jagdpacht für Schotter sparen

Die Jagdgenossenschaft Irlach hielt vor kurzem im Gasthaus "Zum Nussbaum" die Jahreshauptversammlung ab. In seinem Tätigkeitsbericht erwähnte Jagdvorstand Gerhard Bücherl, dass wieder ein Verbissgutachten erstellt werden soll, "wenn auch bei uns der Verbiss noch erträglich ist." Der Abschuss wurde wieder für drei Jahre, so wie bisher mit circa 60 Rehen festgesetzt und gilt bis zum Jahr 2016. Es wurden wieder Wildunfälle mit Rehen gemeldet. Von Wildschweinen wurde man bisher größtenteils verschont, obwohl doch einige Rotten durchgezogen sind und Schäden verursacht haben.

Wege abfräsen

Der Jagdpacht wird weiterhin, wie beschlossen, für die Unterhaltung und Instandsetzung der Feld- und Waldwege angespart. Die Wege wurden besichtigt und festgestellt was zu machen ist. In der Regel muss der sich erhöhte Rand abgefräst werden um den Ablauf des Niederschlagswassers zu gewährleisten. Die notwendigen Arbeiten sollen nun im Frühjahr geleistet werden. Dazu müssen größtenteils auch neue Aufschotterungen erfolgen. Der Schotter soll gewalzt werden.

Das Landratsamt hat ein Forstgutachten zur Schwarzwildbejagung übersandt. "Bei uns gibt es ja keine größeren Probleme, da dem Schwarzwild beim Auftreten nachgegangen wird", betonte Bücherl. Sollte Schwarzwild festgestellt werden, wird gebeten dies zu melden. Der Kassenbericht wurde von Kassier Konrad Blattmeier vorgetragen und zeigte durch die Einnahmen aus dem Jagdpacht und der Gebühr für den Holzspalter einen zufriedenstellenden Kassenbestand, nachdem durch einen Beschluss aus früheren Jahren, der Anteil für die Filialkirche Irlach bis zum Jahr 2015 nicht abgeführt wird. Der Jagdpacht wird angespart und bei Gelegenheit zur Wegeaufschotterung verwendet. "Der Holzspalter wird gut angenommen", erklärte der Kassier und listete die Einnahmen dafür auf.

In der anschließenden Diskussion wurde noch zu dem Unterhalt des Holzspalters informiert und mitgeteilt, dass nur wenige Kosten angefallen sind und vieles selbst geregelt wurde. Nachdem die Wahlperiode der derzeitigen Vorstandschaft am 31. März 2015 zu Ende geht, war die Neuwahl notwendig. In den Wahlausschuss wurden Bürgermeister Ludwig Prögler, Pfarrer Albert Hölzl und Helmut Rückerl berufen. Es waren 21 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Als Jagdvorstand wurde wieder Gerhard Bücherl vorgeschlagen, der 19 Stimmen erhielt. Als stellvertretender Vorsitzender erhielt Josef Rohrmüller das Vertrauen. Als Beisitzer wurden Hermann Kärtner und Franz Fischer mit einer großen Zahl von Stimmen gewählt, nachdem sich der bisherige Beisitzer Helmut Rückerl nicht mehr zur Wahl stellte. Per Handzeichen wurden der Kassier Konrad Blattmeier und Schriftführer Ernst Dirscherl bestimmt. Kassenprüfer sind künftig Herbert Nachtmann und Franz Bücherl, nachdem Manfred Stöckerl sich auch nicht mehr zur Wahl stellte.

Weiter war die Verlängerung des Jagdpachtvertrages mit Friedrich Eckert und Bernhard Hauser auf der Tagesordnung, nachdem dieser am 31. März 2016 ausläuft. Es lag ein Angebot der bisherigen Jagdpächter zu den bisherigen Bedingungen ohne Änderung vor. Hierüber wurde schriftlich mit Stimmzettel und der jeweiligen Fläche abgestimmt. Alle Anwesenden mit über 250 Hektar - das sind weit mehr als die Hälfte der jagdbaren Fläche - stimmten für die Verlängerung. Im Anschluss wurde noch bekannt gegeben, dass das Rehessen am Samstag, 21. März im Gasthaus "Zum Nussbaum" stattfindet. Es wurde noch über die Reparatur des Holzspalters informiert und Kassier Konrad Blattmeier berichtete, dass sich dieser durch die Benutzungsgebühren bereits mehr als die Hälfte abbezahlt hat.

Alle Leistungen bleiben

Zum Schluss erschien noch der Mitpächter Bernhard Hauser aus Oberviechtach. Er dankte auch im Namen von Friedrich Eckert für die Verlängerung und teilte mit, dass wie bisher alle Leistungen, auch beim Rehessen, gewährt werden. Er wünschte weiterhin gute Zusammenarbeit.
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