Geschichte und Denkmal

Geschichte der Lokalbahn

Johannes Wiemann blickte in seinem Kurzvortrag "100 Jahre Eisenbahnstrecke Neunburg vorm Wald-Rötz" auf besonders markante Ereignisse: Am 17. Dezember 1907 sollte die Entscheidung für eine Verlängerung der Lokalbahn von Neunburg nach Rötz fallen. Der benötigte Grund, der Bau der Haltestellen, Zufahrtsstraßen und Beleuchtung mussten laut Gesetz von den betroffenen Gemeinden bezahlt werden.

Doch von den erforderlichen 136 000 Mark konnten nur 76 000 Mark aufgebracht werden. Die Stimmung war auf dem Nullpunkt. Da erhöhten der Bürgermeister von Hillstett, Michael Babl und der Gemeindevertreter Georg Bauer ihren Einsatz und das Vorhaben konnte realisiert werden. Der Spatenstich war im Juli 1912, die Einweihung am 7. August 1915.

Das Denkmal

Bei dem Denkmal, das auf einem Sockel aus regionalem Granit platziert wurde, handelt es sich um einen Bronzeguss nach den Vorstellungen des Stifters. Er wurde vom Künstler Robert Weber aus Fischbach ausgearbeitet und von der Firma Gugg aus Straubing im sogenannten Wachsausschmelzverfahren gegossen.

Den Sockelstein für das rund 135 mal 70 Zentimeter große Denkmal lieferte die Firma Seebauer, Girnitz, bearbeitet wurde er von Steinmetzmeister Franz Birner aus Neunburg vorm Wald. Für Fundament, Pflasterung und Beleuchtung sind die Stadtwerke verantwortlich. (weu)
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.