Geschick im Führerstand

Rainer Zant hat für seine Leistungen im Baumaschinen-Geschicklichkeitsfahren schon zahlreiche Urkunden und Pokale eingeheimst. Am kommenden Wochenende wird er sein Können in Paris beweisen. Bild: kro

Fingerspitzengefühl der besonderen Art stellt immer wieder Rainer Zant aus Großkonreuth unter Beweis - und zwar keineswegs im Umgang mit Gegenständen im Kleinformat, sondern beim Fahren großer Baumaschinen. Jetzt steht er im Finale eines europaweiten Wettbewerbs.

Eigentlich ist der gebürtige Tirschenreuther, der mit seiner Familie in Großkonreuth lebt, gelernter Maurer. Vor einigen Jahren sattelte er bei seinem Arbeitgeber, der Firma Bäuml in Dippersreuth, auf große Baumaschinen um. Das Führen dieser Gefährte hat es ihm angetan und er baute sein Können bei der alltäglichen Arbeit immer weiter aus. Irgendwann entschloss er sich, an Baumaschinen-Geschicklichkeits-Wettbewerben teilzunehmen und sich mit anderen versierten Fahrern zu messen. Dieser Schritt sollte sich als gute Entscheidung erweisen. Inzwischen kann er auf mehrere Finalteilnahmen in ganz Europa zurückblicken, wobei er einmal den fünften Rang belegte.

Anfang September trat er auf der "Steinexpo" im hessischen Nieder-Ofleiden bei einem Qualifikationswettbewerb im Baumaschinen-Geschicklichkeitsfahren an und demonstrierte wieder einmal seine Klasse. Am Ende qualifizierte er sich für das europäische Finale, das vom 24. bis zum 26. Oktober in Paris über die Bühne geht.

30 Teilnehmer

Dort wird er nun auf die besten 30 europäischen Baumaschinenführer treffen. Sein Ziel ist natürlich eine möglichst gute Platzierung. "Aber das ist auch von der Tagesform und vom Glück abhängig", erklärt Zant.
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