Geschneit hat es noch nicht, viele sehnen trotzdem schon den Frühling herbei. Der Obst- und Gartenbauverein Heimaterde zum Beispiel, dessen Mitglieder eine schwierige Aufgabe hatten: Sie mussten den schönsten Blumenschmuck bewerten.
Preis auch für Pfarrer

An der Seite von Bürgermeister Markus Dollacker (rechts) gratulierte Vorsitzende Renate Kastl (links daneben) den Preisträgern. Unter ihnen auch Pfarrer Hermann Sturm (links). Bild: sön
(sön) Es gab Weihnachtslieder, Adventsgeschichten, Glühwein und Stollen. Renate Kastl, Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, hatte mit ihren Helfern vor der Prämierung in der Alten Dorfschmiede alle Vorbereitungen getroffen. Doch es ging auch um das Frühjahr: "Es ist immer schwierig, die vielen schönen Gärten richtig zu bewerten. Jeder Ort aber wurde berücksichtigt," betonte die Vorsitzende. Thema sei "Frühlingsblüher" gewesen. Sie lobte den zunehmenden Balkonschmuck und die sich entwickelnde "neue Gartenkultur".

Imposanter Baum

Die acht Preise gingen an Sigrid Berschneider, Franziska Weigl, Marga Weigl und Erika Smola (alle aus Ensdorf), Therese Mathiowetz (Wolfsbach), Anna Richthammer (Thanheim), Maria Kohl (Seulohe) und Pfarrer Hermann Sturm "für den herrlich gepflegten Pfarrgarten und den imposanten Magnolienbaum bei der Klosterdruckerei".

Kastls Dank galt allen Mitgliedern, "die mit viel Arbeit und Aufwand ihre Gärten so schön angelegt und gepflegt, ihre Häuser so schön mit Blumen geschmückt haben, sich abmühten, dass unsere Dörfer schöner sind." Vor allem erwähnte die Vorsitzende ihre Vorstandskollegen Anna und Josef Prößl, die den Blumenschmuck an der Ensdorfer Säkularisations-Brücke vorbildlich pflegten.

Brücke und Denkmal

Vergelt's Gott, sagte Bürgermeister Markus Dollacker für alles, was der Obst- und Gartenbauverein für die Gemeinde getan hat. Auch er lobte den Einsatz an der Brücke und erwähnte zudem das Kriegerdenkmal.

Mit einem "macht weiter so" würdigte Dollacker auch den Einsatz des Vereins beim Landkreiswettbewerb, der heuer unter dem Titel "dorfgerechte Kapelle" lief und bei dem die grüne Kapelle des Ensdorfer Klosters einen Sonderpreis erhielt.

"So richtig kreativ"

Bei Renate Kastl wisse man nie, was daraus werde, hob Pfarrer Sturm hervor und lobte sie, denn "erst wenn sie arbeitet, wird sie so richtig kreativ" - neben dem Blumenschmuck am Kriegerdenkmal zum Beispiel auch bei der Fronleichnamsprozession am Hausaltar beim Anwesen Senft.
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