Geselliger Abend fürs Gemüt

Franz Maunz, Gisela Beer und Pfarrer Richard Salzl sind ein eingespieltes Team. Abwechselnd mit der Nachwuchsgruppe der Trachtler unterhielten sie die Gäste beim Hutzerabend. Bild: ral

Hutzerabende gibt es beim Trischinger Heimat- und Trachtenverein fast ebenso lange, wie der Verein existiert - und der hat immerhin schon 58 Jahre "auf dem Buckel".

Schmidgaden-Trisching. (ral) Damals, als kaum einer ein Auto für Ausflüge oder einen Fernseher hatte, waren die geselligen Abende eine willkommene Abwechslung. Doch auch in Zeiten des Internets und der Veranstaltungsflut haben die Hutzerabende ihren Reiz behalten. Hutzn bedeutet nichts anderes, als Zusammenrücken. Dabei wurde früher wie heute Musik gespielt und gesungen. Damals hatte man aber noch mehr Lieder auswendig parat. Der Wortstamm Hutz kommt auch in dem Wort "Hutzeln" vor, ein Begriff für getrocknetes Obst. Dies wird nach der Ernte im Backofen gedörrt und mit einer Brühe serviert.

Birnen für die Brühe

Beim Heimat- und Trachtenverein hat man sich auf Birnen verlegt, die den Besuchern serviert wurden. Daneben gab es Butter, Buttermilch, Bauernbrot und Käse. Die Mischung aus Musik, Unterhaltung und traditionellen Gerichten kommt an: Vorsitzender Peter Kurzwart freute sich im Vereinsheim über die vielen Gäste, darunter Ruhestandspfarrer Richard Salzl, Bürgermeister Josef Deichl, Dritter Bürgermeister Eduard Delling, Gauvortänzerin Christa Binner und die Vertreter des Patenvereins aus Schwarzenfeld.

Für die musikalische Note gewann er Franz Maunz aus Saltendorf. Üblicherweise spielen beim Hutzerabend die Trischinger Musikanten. Da sie verhindert waren, ließ sich der Nachwuchs des Trachtenvereins die Chance nicht entgehen: Hier hat sich eine Musikgruppe gebildet, die bereits bei ihrem Auftritt beim Seniorennachmittag großen Beifall erntete.

Junge Talente, alte Hasen

Für die Proben war nur wenig Zeit, aber davon merkte das Publikum nichts. Gekonnt unterhielten die Kinder und Jugendlichen das Publikum. Franz Maunz verstand es ebenfalls, für Stimmung zu sorgen. Unterstützt wurde er von Ruhestandspfarrer Richard Salzl und Gisela Beer.
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