Gesellschaftskritisches Theaterstück am Gymnasium
Im "Wienerwald"

Nabburg. "Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit." Dieses Motto stellte Ödön von Horváth seiner bitteren Gesellschaftskritik voran. Das Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg zeigt am 25. und 26. März um jeweils 19.30 Uhr in der Einzelsporthalle des Gymnasiums unter der Leitung von Studienrätin Julia Meidinger eines der meistgespielten deutschsprachigen Dramen, die "Geschichten aus dem Wienerwald". Einlass ist jeweils ab 19.15 Uhr.

Im Zentrum des tragikomischen "Volksstücks" stehen die beiden Paare Marianne und Oskar sowie Valerie und Alfred. Doch, wie könnte es bei Horváth anders sein, handelt es sich mehr um Zweckgemeinschaften als um Liebespaare. Marianne, die Tochter eines skurrilen Zauberkönigs, ist dem Metzger Oskar versprochen. Der Hallodri und Nichtsnutz Alfred lebt in finanzieller Abhängigkeit von der oberflächlichen Valerie. Bei einem Ausflug verführt Alfred Marianne und das Drama der jungen Frau, die auch noch unehelich schwanger wird, nimmt seinen Lauf.

Sie rutscht im gesellschaftlichen Ansehen nach unten und muss sich schließlich ihrem Schicksal fügen. "Du wirst meiner Liebe nicht entgehen", lautet letztlich Oskars Drohung. Mehr wird noch nicht verraten.
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