Gesungener Dank

Nach der Entpflichtung und Segnung von Pfarrer Hartmut Klausfelder geht Feyken Bergner in den kirchenmusikalischen Ruhestand. Bilder: ww

Natürlich verabschiedete die Kirchengemeinde Feyken Bergner mit Musik. 23 Jahre hat sie die Kirchenbesucher mit ihrem Chor begeistert. Das zeigten diese beim Abschiedsgottesdienst.

Neustadt am Kulm. (ww) Nach 23 Jahren zieht sich Kirchenchorleiterin Feyken Bergner zurück. "Wo Gottes Wort das Herz entzünd't, daselbst die Music bald sich find't", mit den Worten des ersten großen Kantors der Reformation, Johann Walter, eröffnete Pfarrer Hartmut Klausfelder den Abschiedsgottesdienst. Das Wort Gottes und die Musik seien eng aufeinander bezogen. Dies sei Bergner wichtig gewesen: "Die Lieder des Kirchenchores sollten nicht nur Beiwerk sein. Feyken Bergner legte Wert darauf, dass die Lieder zur Liturgie passen." Damit stehe Bergner in reformatorischer Tradition. Schon von Luther ist der Satz überliefert: "Gott predigt das Evangelium auch durch die Musik."

Zum Abschied durfte der Kirchenchor die Predigt mithalten. Unter ihrer Leitung sang der Chor "Du weckst mich jeden Morgen", "Wie lieb sind mir deine Wohnungen", "Der Grund unserer Dankbarkeit" und "Dem, der die Liebe ist" im Wechsel mit den Worten von Pfarrer Klausfelder. Zum Schluss stellte der Pfarrer fest, dass es nur einen guten Grund gebe, regelmäßig in die Kirche zu gehen: "Wie lieb sind mir deine Wohnungen" sang der Chor als Antwort.

Mit Blumen und Geschenk dankte Christine Pühl im Namen des Kirchenvorstands. "Du hast gesagt, 'Musik ist mein Leben'. Die Liebe zur Musik haben wird dir abgenommen." Auch ihr habe Bergner die Musik ins Leben gebracht, gestand Pühl.

Bergner habe Gemeinschaftsgefühl im Chor geweckt und die Freude an der Musik. Pühl wünschte Bergner Freude und gute Ideen und der Kirchengemeinde, dass Bergner erhalten bleibt. Mit langem Beifall verabschiedeten die stehenden Kirchenbesucher Feyken Bergner. "Bevor wir auseinander gehen", sang der Chor, bevor es zum Sektempfang ging.
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