Gewerbesteuer klettert auf 5,6 Millionen Euro

Nicht fehlen durften in der Bürgerversammlung Zahlen aus der Statistik: Waldershof hat aktuell 4319 Einwohner (leicht steigend). 36 Geburten, 60 Sterbefälle, 211 Zuzüge, 185 Wegzüge, 107 Schüler, 144 Kinder besuchen die Kindergärten in Waldershof und Poppenreuth. Kämmerer Harald Fischer gab einen umfassenden Einblick in den Waldershofer Haushalt. Erfreulich: Die Gewerbesteuer falle auch in diesem Jahr wohl wieder höher aus als veranschlagt: 5,6 Millionen Euro (4,75 Millionen waren kalkuliert). Allerdings müsse Waldershof 2,7 Millionen Euro Kreisumlage zahlen. Im kommenden Jahr würden es wohl mehr als drei Millionen Euro, so Fischer. Vor allem wegen der großen Investitionen steige der Schuldenstand der Stadt an, voraussichtlich auf 5,8 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt aktuell 1054 Euro. Die Stadt sei jederzeit handlungsfähig. Stichwort Rosenthal-Areal: Das Gelände könne wohl auf keinen Fall für das Geld verkauft werden, für das es die Stadt erworben habe. Aber durch die zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen sei in zehn Jahren eine Refinanzierung möglich, erläuterte Harald Fischer. (kro)
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