Glatter Sieg nach viel Hektik

Sebastian Blödt gehörte beim 34:19-Heimsieg gegen den TV Altdorf mit acht Treffern zu den erfolgreichsten Werfern der HSG. Bild: Schwarzmeier

Im Duell HSG gegen TV Altdorf ging es für beide Seiten um viel, denn beide Teams kämpften um einen Platz im sicheren Mittelfeld. Und so entwickelte sich schnell eine intensive Partie mit reichlich Hektik.

Nabburg/Schwarzenfeld. (kum) Erst nach zehn Minuten konnte sich der Gastgeber ein wenig absetzen und das Spiel langsam auf seine Seite ziehen. In der zweiten Hälfte hingegen gestaltete sich die Partie überraschend einseitig und die HSG fuhr einen ungefährdeten 34:19-Sieg ein.

Alles in allem war Coach Daniel Kessler mit der Leistung seiner Jungs zufrieden: "Schon von Beginn an lief das Angriffsspiel gut. Wir hatten schon bald einige gelungene Einzelaktionen, nur der etwas nervöse Abschluss verhinderte schon eine frühe Führung. Doch mit fortschreitender Spieldauer besserte sich auch das und wir bestimmten das Spieltempo."

Da auch die heimische Abwehr recht gut stand, waren die ersten Altdorfer Wurfversuche aus dem Rückraum leichte Beute für HSG-Keeper Martin Strejc, der mit gutem Stellungsspiel eine starke Partie zeigte. Nur das Zusammenspiel zwischen Altdorfs Thomas Liebel und seinen Kreisspielern bekam die HSG erst im Laufe des Spiels in den Griff und so ließ sich der Gast zunächst nicht abschütteln. Nach dem 4:2 gab es lange eine Zwei-Tore-Führung. Erst kurz vor der Pause schaffte es die HSG, sich etwas abzusetzen und in Unterzahl dem Gast einen vorentscheidenden Schlag zu versetzen. In doppelter Überzahl zog die HSG auf 17:12 davon und ging mit einem guten Gefühl in die Pause.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Den Gästen gelang bei eigenem Anwurf der erste Treffer, aber nach drei HSG-Toren in Folge war der Widerstand endgültig gebrochen und die Gastgeber konnten Tor um Tor langsam davonziehen. Während die Gäste einige Formationen durchprobierten, darunter einige ausgefallene Abwehrtaktiken, nutzte auch Trainer Daniel Kessler die Partie und ließ seine Jungs diverse Spielzüge testen. Die Zuschauer bekamen dabei ein paar schöne Tore zu sehen, es war aber wenig Spannung geboten.

"Wir haben gut kombiniert, uns weiter klare Chancen erspielt und diese auch genutzt, egal gegen welche Abwehrformation", freute sich Daniel Kessler nach der Partie über das 34:19 und die beiden Punkte. Die tun nach den zwei unglücklichen Spielen zuletzt gut und bringen ein wenig Selbstvertrauen. Aus HSG-Sicht wirkt die Tabelle wieder viel freundlicher.

HSG-Tore: Blödt 8, Kiener 8/1, Spiller 6, Schießl 5, Duschner 3, Fenchl 2, Eichinger und Held je 1.
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