Glauben in uns wachsen lassen

Der Segway-Parcours war der Renner beim Jugendtag. Viele Jugendliche probierten das Elektrogefährt aus. Auch Schwester HeikeMaria Schneider von der Berufungspastoral Regensburg wagte sich auf das Gerät. Die Nonne brauste flott durch die Stangen.

Gespannt waren die vielen Besucher des Jugendtages, was sich hinter dem Motto "Klein, aber oho" verbirgt. Kaplan Thomas Thiermann lüftete in der Predigt das Geheimnis.

Fahrenberg. (fvo) Das war ein Jugendtag so richtig nach dem Geschmack der vielen jungen, aber auch älteren Besucher. Bei herrlichem Wetter feierten sie den Festgottesdienst rund um den Freialtar am Fahrenberg. BDKJ-Kreisjugendseelsorger Thiermann aus Grafenwöhr war Hauptzelebrant. Mit ihm am Altar standen der Waldthurner Pfarrer Marek Baron, BDKJ-Stadtjugendseelsorger Heribert Englhard aus Weiden und der Leiter der Diözesanstelle Berufungspastoral, Direktor Gerhard Pöpperl aus Regensburg.

Geduld und Vertrauen

"So wie bei der Aussaat des kleinen Senfkorns müssen wir den Glauben in unserem Leben wachsen lassen", sagte Thiermann. "Wir sind der Acker, auf dem Gott sät und auf dem Gott seine Frucht wachsen lässt. Wir selbst müssen aber den Samen in uns wachsen lassen." Man brauche dazu aber Geduld, Vertrauen und müsse warten lernen und das Seine dazu beitragen. Gott habe sehr viel Geduld mit uns Menschen, egal wie wir mit ihm haderten und wie weit wir uns vom Glauben entfernten.

Gott werde immer auf uns warten, bis dieses kleine Senfkorn in uns Frucht bringe. Mit einer Spur Gelassenheit, Geduld, Hoffnung und Liebe werde aus einem kleinen Senfkorn ein ganz großes werden: "Klein, aber oho das Senfkorn - klein, aber oho auch das Gute, das du säst ", schloss der Geistliche.

Mit dem Fahrrad

Die musikalische Gestaltung übernahm der junge Chor "Chorlibri" aus Weiden unter der Leitung von Martina Troidl und Katharina Mois. Neben den Landjugendgruppen aus der Region fand auch eine Gruppe des Katholischen Burschenvereins Parkstein den Weg mit dem Fahrrad auf dem Fahrenberg.

Beim anschließenden "Markt der Möglichkeiten" packte die Jugendstelle Weiden ihre Spielekiste aus, die BDKJ Neustadt bot Senfkorn-Schätzen und Wettnageln an, und die Malteser-Jugend sorgte für Sicherheit. Die Berufungspastoral Regensburg hatte einen Segway-Parcours aufgebaut, an dem sich viele Junge und Ältere bei einer Fahrt mit dem elektrisch angetriebenen Personentransportmittel versuchten.
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