Gleiritsch-Gegner mit Launen

Der Gleiritscher Philipp Schön (rechts) zieht seinem Gegenspieler davon: Die DJK verschenkte zuletzt gegen Dürnsricht zwei Punkte. Am Ostermontag im wichtigen Heimspiel gegen die SpVgg Neukirchen/Balbini sollte ihr das nicht passieren. Bild: bwr

Die DJK Gleiritsch ist in höchster Abstiegsgefahr in der Kreisliga West: Geschenke, wie zuletzt beim 3:3 in Dürnsricht, kann sie sich nicht mehr erlauben. Doch der Gegner am Montag ist einfach unberechenbar.

Schwandorf. (hür) Das Führungsduo der Kreisliga West konnte zuletzt seine Pflichtaufgaben souverän lösen. Der 1. FC Schwarzenfeld ist auch in der Begegnung am Ostermontag beim TSV Tännesberg klarer Favorit. Ebenso der TSV Detag Wernberg bei seinem Gastspiel in Weidenthal/Guteneck. Der FC Wernberg hat schon etwas Rückstand, er empfängt die DJK Dürnsricht/Wolfring. Im Tabellenkeller konnte die DJK Gleiritsch eine 3:0-Führung in Dürnsricht/Wolfring nicht über die Zeit bringen und nahm lediglich einen Zähler mit. Sie empfängt nun die SpVgg Neukirchen/Balbini.

Weiter spielen der FC Rötz in Schmidgaden, der FC OVI/Teunz gegen den TSV Nittenau (Spielort in Teunz) und der abgeschlagene FC Schwandorf in ASV Burglengenfeld. Spielfrei ist der TSV Winklarn.

ASV Burglengenfeld II       Mo. 14.00       FC Schwandorf
Nach der 1:3-Niederlage in Neukirchen/Balbini möchte Burglengenfelds Trainer Robert Rödl jetzt gegen das Schlusslicht aus Schwandorf den ersten Pflichtsieg in diesem Kalenderjahr erringen. Er hofft auf Verstärkung aus dem Landesligakader. Der Tabellenletzte aus der Kreisstadt hat sich personell erholt und tritt mit einer Besetzung an, der durchaus eine Überraschung zuzutrauen ist. Ganz ohne Sieg will der FC Schwandorf die Saison nicht beenden.

DJK Gleiritsch       Mo. 15.15       Neukirchen/Balbini
Zu viele individuelle Fehler brachten die DJK Gleiritsch um den Erfolg. Gegen die SpVgg Neukirchen/Balbini erwartet Markus Mois schnelle Vorstöße über die Außenpositionen, die es von Beginn an zu unterbinden gelte. Christian Schäffer, Florian Babl und Tobias Kühner fehlen weiter verletzt. Sebastian Schwandner stößt wieder zur Mannschaft. Der Gast aus Neukirchen/Balbini präsentiert sich derzeit etwas launisch: Gegen Dürnsricht wurde zu Hause verloren, gegen den ASV Burglengenfeld II dagegen ein sicherer Sieg eingefahren.

FC Schmidgaden       Mo. 15.15       FC Rötz
Nach zwei Niederlagen in Serie fehlt dem FC Schmidgaden derzeit das gewisse Quäntchen Glück in den entscheidenden Szenen. Trainer Wolfgang Richthammer gibt sich dennoch zuversichtlich: "So etwas gleicht sich während einer Saison immer wieder aus. Ich bin sicher, dass wir wieder in die Spur zurückfinden". Gegen den FC Rötz soll nun der Bock umgestoßen und der so dringend benötigte Dreier eingefahren werden. Der Gast aus dem Chamer Landkreis kommt mit großen Personalproblemen nach Schmidgaden. Der Kader der Rötzer ist ohnehin knapp bemessen. So ziehen es die beiden Leistungsträger Ben Loibl und Matthias Rösch vor, als Zuschauer zur Regionalliga-Begegnung FC Bayern II - 1860 München II zu fahren, statt die erste Mannschaft zu unterstützen. "Da fehlen mir die Worte", ist der Rötzer Coach Walter Wanninger enttäuscht.

FC OVI/Teunz       Mo. 15.15       TSV Nittenau
"Wir müssen uns auf kampfstarke Nittenauer einstellen", sagt FC-Coach Jürgen Schönfelder, der nach dem Last-Minute-Sieg der Gäste am vergangenen Wochenende eine hungrige Mannschaft aus dem Regental erwartet. Dennoch ist Schönfelder zugleich zuversichtlich, dass seine Mannschaft in der Verfassung nach der Winterpause dennoch die drei Zähler auf der Anlage in Teunz behalten könne. Jetzt hat die Grippewelle aber auch den FC erreicht. "Ich hoffe, bis Montag kehren einige wieder gesund zurück", so der Neutrainer des FC. Gästetrainer Roland Oberndorfer braucht in der momentanen Phase jeden einzelnen Zähler. Zwar sei das Spiel am vergangenen Wochenende nicht schön anzuschauen gewesen, doch habe seine Mannschaft immer an den Sieg geglaubt und sei am Ende dafür belohnt worden. Nach langer Verletzungspause wird Marco Frankerl die Nittenauer wieder verstärken. Mario Drexler fehlt aufgrund einer "Bändergeschichte" bis Saisonschluss.

TSV Tännesberg       Mo. 15.15       1. FC Schwarzenfeld
"Ein Punkt ist drin", glaubt Tännesbergs Spielertrainer und Torjäger Turan Bafra im Vorfeld des Spiels gegen keinen Geringeren als den Tabellenführer FC Schwarzenfeld. Bafra befürchtet nach einer weiteren Niederlage, dass Stillstand in seine Mannschaft einkehren und die nötige Motivation für die weiteren Spiele fehlen könnte. "Wir wollen alles raus hauen und es dem Favoriten so schwer wie nur möglich machen", sagt Bafra, der in der Anfangsformation einige Veränderungen vornehmen möchte. Ziel des 1. FC Schwarzenfeld ist es, aus Tännesberg nicht mit leeren Händen nach Hause zurück zu kehren. "Wir sind gewarnt vor den ausgezeichneten Einzelspielern der Tännesberger und haben Respekt vor deren Heimstärke", sagt Schwarzenfelds Coach Wolfgang Stier, der an diesem Wochenende noch auf Johannes Frey verzichten muss. Mathias Meßmann und Max Möschl sind angeschlagen.

SF Weidenthal       Mo. 15.15       TSV Detag Wernberg
Eine bittere und auch verdiente Niederlage mussten die Sportfreunde Weidenthal zuletzt in Winklarn einstecken. "Wir haben jeglichen Kampfgeist vermissen lassen", sagt Coach Christian Hechtl. Er möchte gegen den Favoriten und Aufstiegsaspiranten TSV Detag Wernberg wieder zu den Grundtugenden des Fußballs zurückkehren und mit Einsatzfreude und Teamgeist zumindest einen Teilerfolg behalten. Hochverdient fertigte der TSV Detag zuletzt den TSV Tännesberg mit 4:1 ab und möchte nun in Weidenthal nachlegen. "Wir rechnen mit einer defensiv eingestellten Mannschaft, die so schnell wie möglich den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen möchte", sagt Wernbergs Trainer Christian Luff. Nach seiner Ansicht müssten für einen ungefährdeten Erfolg die Tormöglichkeiten effektiver genutzt werden. Sein Trainerkollege und Spieler Dominik Heimler fehlt verletzt.

FC Wernberg       Mo. 15.15       DJK Dürnsricht
Eine sehr wichtigen und hochverdienten Sieg heimste der FC Wernberg im Verfolgerduell in Rötz ein. "Wir wollen den Abstand zu den hinter uns liegenden Teams weiter vergrößern", erklärt Trainer Erwin Zimmermann. Richtig stolz ist der Wernberger Coach auch auf die Verpflichtung von Marius Zachmann, der in der Winterpause vom Ligakonkurrenten TSV Detag Wernberg kam und bereits eine tragende Säule in der Abwehr des FC darstellt. Der FC Wernberg kann bis auf den angeschlagenen Stefan Lindner in Bestbesetzung auflaufen. Die Gäste aus dem Fensterbach bekleckerten sich am vergangenen Samstag im Heimspiel nicht mit Ruhm. "Wenn wir so in Wernberg beginnen wie gegen Gleiritsch, dann wird es eine Packung geben", sagt Hans-Jürgen Plößl im Vorfeld des Auswärtsspiels. Personell spielt ist beim FC bis auf die beiden rotgesperrten Christian Bauer und Maximilian Ferstl alles dabei.
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