Gleiritsch will vorne bleiben

Mit 2:1 gewann vorige Woche die DJK Gleiritsch gegen den Liganeuling SV Trisching und übernahm damit die Tabellenführung. Das Bild zeigt Christian Kurz (SV Trisching, gelbes Trikot), der sich gegen Felix Meier (DJK Gleiritsch, blaues Trikot) behauptet. Bild: rid

Dass ein Neuling die Tabelle der Kreisklasse West anführt, war schon überraschend. Allerdings musste der SV Trisching diese Position vorige Woche an die DJK Gleiritsch abtreten. Die Chancen sind gut, dass die DJK auch nach dem Wochenende noch dort vorne zu finden ist.

Wernberg. (lfj) In der Kreisklasse West konnte die DJK Gleiritsch (1./9) in der 4. Runde durch den 2:1-Sieg im Spitzenspiel gegen den bisherigen Spitzenreiter und Neuling SV Trisching (2./9) die Führung übernehmen. In Durchgang fünf sollte die DJK mit einem weiteren Heimdreier gegen Aufsteiger SV Diendorf (10./4), diese Position behaupten können. Die Trischinger bekommen im Derby gegen den punktgleichen Nachbarn TSV Stulln (4) einen dicken Brocken vorgesetzt.

Ein weiteres Stadtderby bestreitet Kreisliga-Absteiger 1. FC Schwandorf (3./9) gegen Aufsteiger TuS Dachelhofen (11./4) und wird wohl ganz vorne dabei bleiben. Der TSV Trausnitz (5./7) liegt ganz gut im Rennen, empfängt aber mit dem TV Nabburg (12./3) einen Gast zum Derby, bei dem der Knoten endlich geplatzt zu sein scheint.

TSV Trausnitz       Sa. 16.00       TV Nabburg
"Beim unnötigen Punktverlust in Haselbach haben wir unsere Chancen leichtfertig vergeben und waren defensiv in den entscheidenden Situationen zu unkonzentriert", bemängelt Trausnitz's Spielertrainer Wastl Lang. Mit Nabburg erwartet der TSV einen Gegner, der sich eindrucksvoll zurückmeldete und gegen den er sich enorm steigern muss, um erfolgreich zu sein. Schwer wiegt die Verletzung von TW Schmid, der länger ausfallen wird.

Nach dem überzeugenden ersten Dreier gegen Klardorf fährt der TV Nabburg guten Mutes zum schweren Auswärtsmatch nach Trausnitz. Obwohl der Kader nach wie vor sehr dünn besetzt ist, möchten die Nabburger im Pfreimdtal, wo die bisherigen Spiele immer hart umkämpft waren, mit einer ähnlich couragierten Leistung mindestens einen Zähler mit nach Hause nehmen.

1. FC Schwandorf       Sa. 16.00       TuS Dachelhofen
Mit einem kompletten Kader kann der FC Schwandorf ins nächste Derby gehen. "Der Gast hat sich in den letzten Wochen deutlich gesteigert und ist vor allem in der Defensive sehr stabil", weiß FC-Coach Uwe Beinhölzl, der mit einer verbesserten Chancenverwertung einen weiteren Heimsieg fordert. Der TuS Dachelhofen freut sich auf das erste Stadtderby gegen den traditionsreichen Klub. Trainer Oliver Birk sagt: "In diesem Match haben wir nichts zu verlieren und können nur gewinnen. Wir wollen aber versuchen, defensiv sicher zu stehen und vorne die sicherlich wenigen Chancen zu nutzen." Es fehlen die Urlauber Schediwy, Spiegler und Bosek, Torjäger Donhauser ist weiterhin verletzt.

DJK Gleiritsch       Sa. 16.00       SV Diendorf
Sehr zufrieden mit dem knappen Sieg und der kämpferischen Leistung gegen Trisching war Gleiritschs Trainer Alex Götz, der auf fünf Stammspieler verzichten und selbst ran musste. Beim erneuten Heimspiel gegen Diendorf will die DJK nachlegen und die eroberte Tabellenführung behaupten. Allerdings wird erst kurzfristig feststehen, welche Formation aufläuft.

Die Diendorfer wollen allerdings nach dem ersten Sieg auch in Gleiritsch etwas holen, weshalb Trainer Udo Braunschläger erneut auf eine geschlossene Mannschaftsleistung und konsequente Chancenverwertung hofft. Es fehlt der verletzte Strehl, Urlauber Knorr ist fraglich, Scharf stößt wieder zum Kader.

SV Trisching       So. 15.15       TSV Stulln
Trischings Trainer Martin Heimler gefiel bei der überflüssigen Niederlage in Gleiritsch, dass seine Truppe nicht aufsteckte und immer versuchte, den Ausgleich zu erzielen. Gegen Stulln muss wieder beherzt gespielt werden, um die Punkte in Trisching zu behalten. Becker fehlt urlaubsbedingt, hinter dem Einsatz von Rito Pedro steht ein Fragezeichen. Gebert steht nach Rotsperre wieder zur Verfügung.

Die Gäste haben durch den Auswärtssieg in Kreith weiteres Selbstvertrauen getankt, wollen in Trisching eine gute Leistung abliefern und mindestens einen Punkt mitnehmen, um vorne dran zu bleiben. Trainer Georg Winkler muss die Urlauber Ries und Linsmeier ersetzen, kann aber auf die Rückkehrer Hartlich, Mois und Schmidl zurückgreifen.

Pertolzh./Niederm.       So. 15.15       SV Haselbach
Trainer Claus Frank erkennt bei seiner Mannschaft noch zu viele Leistungsschwankungen, deshalb gab es in Dachelhofen auch nur einen Punkt. Nun sind zu Hause gegen Haselbach drei Punkte Pflicht, sonst rutscht man hinten rein. Der Kader der SG ist derzeit ausgedünnt, da immer noch Urlauber und Verletzte nicht zur Verfügung stehen. Beim SV Haselbach ist der Konkurrenzkampf um die Stammplätze groß, nachdem Trainer Daniel Friedl aus dem Vollen schöpfen und fast seinen kompletten Spielerkader aufbieten kann. Unter diesen guten Voraussetzungen fahren die Gäste nach Pertolzhofen um dort die drei Punkte mitzunehmen.

TSV Klardorf       So. 15.15       SC Kreith-Pittersb.
Der TSV Klardorf ist durch die 0:5-Schlappe in Nabburg auf den Boden der Tatsachen gelandet. Um wieder aufzustehen, gilt es jetzt gegen Kreith, wieder das wahre Gesicht zu zeigen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die drei Punkte in Klardorf zu behalten. Bis auf Liebl sind alle Mann an Bord.

Bis auf Meidinger und Nitsch kann Gästetrainer Mario Albert in Klardorf seinen gesamten Spielerkader aufbieten. Die Kreither wollen die Scharte vom verlorenen Heimspiel gegen Stulln wieder auswetzen und unbedingt etwas Zählbaren mitnehmen.

SC Weinberg       So. 15.15       FTE Schwandorf
Der SC Weinberg ist durch die Niederlage in Trisching wieder auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen und steht nun im Stadt- und Kellerduell gegen die Eintracht unter Siegzwang. Um den nötigen Dreier einzufahren, fordert Trainer Richard Wagner wieder mehr Durchschlagskraft im Angriff und konsequente Abwehrarbeit.

Die Urlauber sind bei der Eintracht wieder alle da, Trainer Tom Stenzel beklagt aber weiterhin drei verletzte und einen rotgesperrten Spieler. Um hinten rauszukommen, wollen die Gäste in diesem heißen Derby aber unbedingt gewinnen und die drei Punkte gutschreiben.
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