Glück auf trumpft auf

Die Kegler des SKC Glück auf Waldsassen gewannen in Bamberg zum dritten Mal nach 2011 und 2013 den Bayernpokal. Von links: Rainer Hutterer, Karl-Peter Ebert, Markus Haberkorn und Ralf Selch. Bild: mhk

Erneuter Triumph für den SKC Glück auf Waldsassen: Die Kegler aus der Klosterstadt wiederholten beim Finale des Bayernpokals ihren Sieg aus dem Vorjahr.

Bamberg/Waldsassen. (mhk) Am Wochenende wurde auf der Kegelanlage von Viktoria Bamberg die Finalrunde im Bayernpokal der Vereinigung Bayerischer Freizeitkegler (VBFK) ausgetragen. Titelverteidiger SKC Glück auf Waldsassen gewann mit 1766 Holz vor Grün-Weiß Hohenberg (1728).

Um das Finale zu erreichen, musste Glück auf drei Qualifikationsrunden im K.-o.-Modus überstehen. Dabei hatten die Klosterstädter kein Losglück, denn alle drei Partien fanden auswärts statt. In der ersten Runde gewannen die Waldsassener beim mehrmaligen Champion Gut Holz 66 Lauf mit 1783:1637 Kegel. Danach folgte im Stiftlandderby bei Alle Neune Tirschenreuth ein 1755:1692-Sieg. In der Vorschlussrunde musste Glück auf bei der heimstarken KG Dietfurt-Tögging antreten, die zuvor den amtierenden Deutschen Meister KF Kipfenberg bezwungen hatte. Doch auch in Tögging setzten sich die Klosterstädter mit 1738:1681 Kegel durch.

Sechs Teams am Start

Auf den Bundesliga-Kegelbahnen von Viktoria Bamberg trafen nun die sechs besten Teams aus Bayern aufeinander. Nach der Auslosung der zu bespielenden Bahn kegelte man im Modus 100 Schub mit vier Keglern auf der Acht-Bahnen-Anlage bei "alten Keilen" um einen Platz auf dem Siegerpodest.

Wie schon in den Qualifikationsspielen starteten die Klosterstädter furios. Markus Haberkorn brachte mit 462 Kegel seine Mannschaft mit 25 Kegel in Front. Rainer Hutterer (444) hielt seine Kontrahenten ebenfalls auf Distanz. Eigentlich schien alles nach Plan zu laufen, um den dritten Erfolg nach 2011 und 2013 einzufahren. Doch Ralf Selch (403) erwischte nicht seinen besten Tag und gab wertvolle Kegel ab. Die Überraschungsmannschaft aus Hohenberg zog plötzlich mit Glück auf gleich. Karl-Peter Ebert (457) bewies aber im finalen Durchgang einmal mehr seine Nervenstärke und sicherte am Ende deutlich den Titel für die Klosterstädter (insgesamt 1766).

Auf den weiteren Plätzen folgten Grün-Weiß Hohenberg (1728), KC Mühlhausen (1693), KC Isen (1691), Eintracht Hofheim (1634) und die Scharf-Schieber Obergünzburg (1414), die das Finale verletzungsbedingt nur mit drei Keglern zu Ende spielen konnten.
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