Glück zum Spielende

Daniel Bohnert hätte den SC Ettmannsdorf noch vor der Pause in Führung bringen können. Bild: Eger

Tore? Fehlanzeige. Der SC Ettmannsdorf musste sich bei der SpVgg Osterhofen mit einem torlosen Unentschieden zufrieden geben. Leben können beide damit gut.

Der Start in die Rückrunde bescherte dem SC Ettmannsdorf ein torloses Unentschieden bei der SpVgg Osterhofen. Mit dieser Punkteteilung können beide Seiten zufrieden sein. In der insgesamt mittelmäßigen Begegnung sahen die Zuschauer zwei grundverschiedene Halbzeiten.

Mit einer gegenüber den Vorwochen völlig veränderten Mannschaft mussten die Gäste in Niederbayern antreten, weil zahlreiche Stammspieler ausfielen. Dennoch hatte der SCE in der ersten Hälfte die Vorteile auf seiner Seite.

Der heimische Neuling fand nicht ins Spiel, was an der taktisch klugen Grundausrichtung der Studtrucker-Elf lag. Aus einer konzentriert wirkenden Defensive heraus stießen die Angreifer mehrfach schnell über die Außenpositionen nach vorne. Osterhofen hatte Probleme mit dieser Variante des SCE, der allerdings im Abschluss nicht so zwingend war.

Nicht entschlossen genug

Die Angriffe wurden nicht entschlossen genug vorgetragen, es mangelte an der Zielstrebigkeit. Insgesamt ergaben sich deshalb nur wenig klare Torchancen. Trotzdem hätte es zur Pause zu einer Führung für den Gast reichen können, doch weder Daniel Bohnert oder Marco Seifert noch Damian Huf und Akin Akdogan nutzten ihre Möglichkeiten erfolgreich aus.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Geschehen, weil die SpVgg erkannt hatte, dass der Gegner etwas oberflächlich agiert. Die Einwechslung von Moosmüller wirkte sich positiv auf das Offensivspiel des Aufsteigers aus.

Beim SC Ettmannsdorf ließ die Konzentration nach, was der SpVgg einige gute Chancen einbrachte. So vergab Stefan Lohberger innerhalb weniger Minuten zwei Mal in aussichtsreichen Positionen, und auch Stefan Gigliola kam nicht an Tim Ebner im Gästegehäuse vorbei.

Nur selten konnte sich der SCE durch Konter befreien. Wenngleich die heimstarken Platzherren in der Schlussphase dem Sieg sehr nahe waren, entspricht das Remis dem Verlauf des Geschehens, was beide Trainer hinterher eingestanden.
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