Glücklicher Zufall für Sportverein

Auch die Line-Dance-Gruppe "Etsdorfer Cowgirls" gehört zum SV Etsdorf. Beim Jubiläumsfest legten die Tänzerinnen eine flotte Sohle auf das Parkett. Bilder: jow (2)

1990 feiert Deutschland seine Wiedervereinigung, die Nationalmannschaft der Fußballer wird Weltmeister, der FC Bayern Deutscher Meister - und in Etsdorf rufen sie den SV ins Leben.

Mit diesen Worten eröffnete die Vorsitzende Sandra Preitschaft das Jubiläumsfest in der Turnhalle des ehemaligen Schulgebäudes in Etsdorf.

Elf Frauen legten mit der damaligen Vorsitzenden Anneliese Schießlbauer im Frühjahr 1990 den Grundstein für den Verein. "Sie belebten den Ort nicht nur im sportlichen Sinn, sondern auch im Hinblick auf die Kinder- und Jugendarbeit", so die Vorsitzende. Als glücklicher Zufall habe sich der Zusammenschluss mit den Freunden der Glyptothek mit seinem Vorsitzenden Willi Koch erwiesen. Gemeinsam sei so mit der Gemeinde Freudenberg das in die Jahre gekommene ehemalige Schulgebäude mit Turnhalle in weitgehendster Eigenleistung renoviert worden, informierte die Vorsitzende Sandra Preitschaft.

Dadurch steht es auch dem SV Etsdorf weiterhin als Sportstätte zur Verfügung. Preitschaft lobte besonders Altbürgermeister Norbert Probst für die Unterstützung bei den Renovierungsarbeiten.

Sie bedankte sich bei allen Helfern, ohne deren Engagement diese Arbeiten und letztendlich auch das Ergebnis, nicht möglich gewesen wären. Nicht nur sportliche Aktivitäten habe sich der Verein zur Aufgabe gemacht, sondern auch gesellschaftliche: Ferienbetreuung, Bastel- oder Volkstanzkurse sowie Line-Dance gehören zum Programm. Bürgermeister Alwin Märkl lobte neben dem sportlichen Teamgeist, auch die kulturelle und kinderfreundliche Arbeit im Verein. Zwischenzeitlich sei der Verein ein wichtiger Bestandteil, im gesellschaftlichen und geselligen Leben. An diesem Festtag wurden verschiedene tänzerische Einlagen wie zum Beispiel von den Kirwa-Kids und der Kinderturngruppe, der Gruppe Drums Alive oder der Line-Dancer "Etsdorfer Cowgirls" unter großem Beifall aufgeführt. Von den Vereinsmitgliedern wurden die Gäste mit Kaffee und Kuchen, aber auch mit kalten und warmen Speisen bestens versorgt. Am späteren Nachmittag übernahmen die "Salleröder Boum" aus Hohenburg das musikalische Regiment und man feierte bis in die Nachstunden das Jubiläumsfest.
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