Glühweinduft und Kunsthandwerk

Eigentlich wünschen sich viele zu einem Christkindlmarkt lieber Schnee als Regen. Dem Fest tat das Wetter aber keinen Abbruch: In der Schulstraße und ums "Hans-Ficker-Vereinshaus" stimmten sich die Besucher aus nah und fern mit dem Christkind auf die Adventszeit ein.

Pressath. (mng) Der Sonntag stand ganz im Zeichen eines Jubiläums - denn es war der 25. Pressather Christkindlmarkt. Auch ohne Schnee war es ein stimmungsvoller Markt. Wieder lag die Organisation in den Händen des Gewerberings, zahlreiche Vereine unterstützen das Ereignis auf unterschiedlichste Weise.

Um elf Uhr eröffneten erster Bürgermeister Werner Walberer, Stadtpfarrer Edmund Prechtl und die Vorsitzende des Gewerberings, Charlotte Hautmann, den Markt. Das Bläserensemble der Musikschule Vierstädtedreieck unter der Leitung von Rene Bauer begleitete die Eröffnung. Der frühere Bürgermeister Konrad Merkl in Person des Heiligen Nikolaus und Christian Mörtl als Knecht Rupprecht verteilten Süßes an die Kinder.

Für die Großen gab es Kunsthandwerk und Bastelartikel: Kerzen, weihnachtliche Gestecke, dekorative Keramikwaren sowie Spielwaren aus Holz boten die etwa 40 Aussteller an. Am Stand des Missionsausschusses konnten selbstgefertigte dekorative Adventskränze sowie "Eine-Welt-Waren" erworben werden. Hungern brauchte auch niemand: Bratwurstsemmeln, Langos, geräucherte Forellen, Käse, und vieles mehr machten alle satt. Gegen die nasskalte Witterung halfen Glühwein, Tee oder Kaffee und Kuchen im AWO-Heim.

Beim "Hans-Ficker-Vereinshaus" schlug das "Pressather Fähnlein" sein Zelt auf. In historischen Gewändern boten die Mitglieder Herzhaftes zur Labung an. Wem das Glück bei der Verlosung des Gewerbeverbands hold war, konnte sich über Weihnachtsgans, Ente, Gockel, Pute oder über einen von den örtlichen Geschäftsleuten gespendeten Sachpreis freuen.

Heuer war erstmals ein beheiztes Zelt im Bereich des angrenzenden Kinderspielplatzes aufgestellt, in dem die Schnitzkünstler und Korbmacher sich auf die Finger schauen ließen.

Der Dank galt den Organisatoren Herta Münsterer, Pia Stevens, Karina Schuster, Christian Panzer, Christian Mörtl und Gabi Koslowski . Nicht zu vergessen der städtische Bauhof und die Verwaltung, der schon bei den Vorbereitungen wertvolle Schützenhilfe leistete (ausführlicher Bericht folgt).
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