"Göttlich" gespielt

Durchaus überraschend ging die Vereinsmeisterschaft der Tischtennis-Abteilung zu Ende: Erstmals setzte sich Werner Scherm durch, im Finale besiegte er Andreas Veigl, ebenfalls ein "Neuling" im Endspiel, mit 3:1 in Sätzen

Immenreuth. (stg) In der Vorrunde waren Scherm und Veigl bereits aufeinandergetroffen: Hier hatte noch Veigl mit 3:1 Sätzen die Oberhand behalten.

Insgesamt 17 Aktive nahmen an dem Turnier teil, das traditionell im Januar stattfindet. In der Vorrunde wurde im System "jeder gegen jeden" in vier Gruppen gespielt. Die vier Gruppenersten (Andreas Veigl, Sebastian Thurn, Norbert Stelzl, Daniel Heining) und die vier -zweiten (Werner Scherm, Fabian Brunner, Sebastian Endler, Lukas Brunner) qualifizierten sich für die K.o.-Spiele.

Die Viertelfinale erbrachten eindeutige Ergebnisse: Ohne Chance waren Fabian Brunner, Sebastian Endler und Norbert Stelzl , die mit jeweils 0:3 in Sätzen den Kürzeren zogen gegen Daniel Heining, Andreas Veigl und Werner Scherm. Lukas Brunner konnte gegen Sebastian Thurn zwar einen Satz gewinnen, musste sich aber auch deutlich geschlagen geben.

Spannung kam bei den Halbfinalspielen auf, deren Ergebnisse so nicht unbedingt erwartet werden konnten: Titelverteidiger Daniel Heining mühte sich zwar nach Kräften, musste sich allerdings einem bravourös aufspielenden Andreas Veigl klar mit 1:3 geschlagen geben. Absolute Tischtennis-Spitzenklasse präsentierten im anderen Halbfinale Werner Scherm und Sebastian Thurn: Scherm ging hier 2:0 in Führung, dann holte Thurn zum 2:2-Satzausgleich auf. Den entscheidenden fünften Satz konnte erneut Scherm für sich entscheiden.

"Der spielt heute so richtig göttlich", zollten die zuschauenden Mannschaftskameraden Respekt. Im Finale spielte Scherm - nach Niederlage im ersten Satz - seine ganze Routine aus und sicherte sich die Meisterschaft.
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