Gomez erzielt drei Treffer innerhalb von fünf Tagen
Ende der Torflaute

Mario Gomez schrie die Erleichterung heraus. Nachdem der deutsche Fußball-Nationalstürmer auch in der Serie A seine Torflaute beendet hatte, rannte er jubelnd zu den Fans und reckte die Faust in den Himmel. "Gomez ist da. Mario trifft drei Mal gegen die Kritiker", lobte die "Gazzetta dello Sport" nach Gomez' Führungstor beim 1:1 (1:0) seines AC Florenz gegen den AS Rom. Nach den zwei Toren im Pokal war es bereits der dritte Treffer des Stürmers innerhalb von fünf Tagen. "Er hat ein gutes Spiel gemacht und das gezeigt, was wir von ihm erwarten", sagte Trainer Vincenzo Montella.

Im 14. Saisoneinsatz war es der zweite Treffer für Gomez in der Liga - zuvor war der Stürmer nur Ende November beim 4:0 über Cagliari Calcio erfolgreich. "Wir sind zufrieden, dass Mario wieder trifft", urteilte Florenz' Sportdirektor Daniele Pradè. "Er ist ein wichtiger Spieler, der sich im Strafraum zeigt und die Abwehr des Gegners beschäftigt."

Lob von der Presse

Komplett zufrieden mit seinem Stürmer ist Montella aber noch nicht. Der 40-Jährige machte deutlich, was er von Gomez in der Zukunft erwartet: "Er kann noch besser spielen, auch für die Mannschaft, er hat das Potenzial dazu", sagte er. "Für uns ist ein Offensivspieler mit seinen Eigenschaften fundamental wichtig." Mit seinen drei Treffern ist der Angreifer aber auf dem richtigen Weg, der "Corriere della Sera" schwärmte: "Florenz hat Gomez wiederentdeckt. Führung durch einen Gomez, der aufgewacht zu sein scheint."

Podolski noch ohne Tor

Ganz anders läuft es für Lukas Podolski bei Inter Mailand: Der 29-Jährige wartet weiter auf den ersten Treffer in der Serie A und erlebte beim 0:1 gegen den FC Turin einen bitteren Last-Minute-K.-o. "Ich bin stinksauer", schimpfte Trainer Roberto Mancini über das Gegentor in der 94. Minute. Die "Gazzetta dello Sport" kommentierte: "Inter bleibt am Minimum. Weder Spiel noch Kampf." Und der "Corriere dello Sport" titelte mit Blick auf Neuzugang Xherdan Shaqiri: "Spott für Inter, Alptraum-K.-o. Shaqiri-Podolski, keine Magie."

Unterdessen kann Weltmeister Miroslav Klose nach seinem vierten Ligator und der Verletzung von Konkurrent Filip Djordjevic auf mehr Spiele für Lazio Rom hoffen. Der Vertrag des 36-Jährigen verlängert sich einem Bericht des "Corriere dello Sport" zufolge bei drei weiteren Einsätzen in der Liga automatisch um ein Jahr bis 2016. Im November hatte das Blatt allerdings noch eine minimale Anzahl von 25 Partien genannt. "Klose hat einen Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Wir haben große Ziele, er soll dafür in der Rückrunde eine wichtige Rolle übernehmen", erklärte Lazio-Sportdirektor Igli Tare.
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