"Gott kommt zu uns"

Lektorin Gabriele Scherl (von links) trug im Familiengottesdienst die Weihnachtsgeschichte vor. Unter anderem Fanny Wiesent als Engel sowie Alina, Cedric und Irina Risch, Marc Übelacker und Yannick Risch als Hirten und Schafe stellten das Geschehen szenisch nach. Bild: hfz

Einen ungewöhnlichen Anfang nahm das Krippenspiel in der evangelischen Kreuzkirche: Nachgestellt wurde die Fertigung der neuen Futterkrippe. Die geschickte Überleitung gelang durch eine Kinderbibel, die in der Schreinerei lag und in der die Weihnachtsgeschichte nachgelesen wurde.

Am Heiligen Abend feierten die Gläubigen der evangelischen Kirchengemeinde unter der liturgischen Leitung von Lektorin Gabriele Scherl einen Familiengottesdienst. Zum feierlichen Einzug in die durch sanftes Kerzenlicht beleuchtete, nahezu voll besetzte Kreuzkirche sangen die Besucher gemeinsam das Lied "Mache dich auf und werde Licht".

Das Familiengottesdienst-Team zeichnete für das Krippenspiel verantwortlich, in dem die Geschichte von Jesu Geburt erzählt wurde. So konnten die Gläubigen die Bedeutung des Ereignisses miterleben.

Besondere Attraktion dabei war die neue Futterkrippe, handgefertigt von Reinhold Reindl aus Tremmersdorf. In der Eröffnungsszene des Krippenspiels spielten Alina Risch und Kathleen Walberer ihre Herstellung in der Schreinerei nach.

Die Rolle der Erzählerin der Weihnachtsgeschichte übernahm Lektorin Gabriele Scherl. Maria wurde gespielt von Milena Risch, Josef von Kathleen Walberer. Den Engel stellte Fanny Wiesent dar, den Wirt Yannick Risch und die Wirtin Mariella Übelacker. Als Hirten staunten Marc Übelacker, Yannick Risch und Alina Risch über das Geschehen. Als sprechende Schafe wirkten Cedric und Irina Risch mit. Die Schauspieler fanden sich in ihre Rollen gut hinein und zeigten ein schönes Krippenspiel.

In der Predigt ging Lektorin Gabriele Scherl auf die Besonderheit der Geburt Jesu ein: "Gott kommt zu uns. Nicht mit Pauken und Trompeten, nicht mit Blitz und Donner, sondern einfach als einer von uns, als Kind. Darum feiern wir dieses Fest, darum legen wir das Kind in die Krippe."

Des Weiteren ging Scherl auf die Bedeutung des Lichts ein. Sie wies darauf hin, dass an Weihnachten auch die Wintersonnwende sei. Mit Jesu Geburt werden die Nächte wieder kürzer und die Tage länger. Die Gottesdienstbesucher wurden ermutigt, das Leuchten und die Liebe Jesu mit in den Alltag hineinzunehmen.

Mit den Klängen von "Stille Nacht, Heilige Nacht", gespielt von Organist Martin Hafner, endete der Familiengottesdienst - und die Kinder kamen der erwarteten Bescherung durch das Christkind etwas näher.
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