Gottesdienst im Grünen bei Schwend und ein verkürzter Frühschoppen danach
Die Sonne gibt Licht und Schatten

Auf einer malerisch gelegenen Anhöhe nordwestlich von Schwend feierte die evangelische Kirchengemeinde Fürnried einen Gottesdienst im Grünen. Musikalisch begleiteten ihn die Posaunenchöre aus Schwend und Fürnried, geleitet von Georg Schötz.

Vor vielen Gläubigen aus nah und fern stellte Pfarrer Andreas Utzat die Sonne und Gott in den Mittelpunkt seiner Predigt. "Die Sonne hat Leuchtkraft. Sie ist ein Symbol der Lebenskraft, Sinnbild für Gott selbst, für den Gott, der die Sonne schuf", erklärte er. In seinen Überlegungen unterstützte ihn Vikarin Ivena Ach.

Gemeinsam kamen sie zur Erkenntnis, "dass die Sonne Sinnbild für Gott in seiner verschwenderischen Gnade ist. Sie zeigt mir, wie klein und angewiesen auch wir modernen und hochtechnisierten Menschen sind. Sie zeigt mir ihre und meine dunkle Seite, wie auch Gott eine dunkle Seite hat, wenn mein Tag nicht hell ist und ich ihn nicht verstehe. Und doch scheint auch dann die Sonne, und doch ist Er mir selbst dann noch nahe."

Nach dem Gottesdienst hatte der Kirchenvorstand noch einen Imbiss und Getränke vorbereitet. Doch der anschließende Frühschoppen im Grünen musste bald abgebrochen werden, denn ein Regenschauer vertrieb die Gäste. Zum Leidwesen der Veranstalter, aber manche Landwirte waren froh über das Nass von oben.
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