Gotteshaus auf soliden Beinen

Vorsitzender Berthold Heldmann, Zimmermeister Vitus Kaa, Gemeinderat Christian Tröster, Architekt Michael Dittmann und 2. Vorsitzender Reinhold Schanderl (von links) begutachteten den Baufortschritt zur Kapellensanierung in Hiltersdorf. Bild: hfz

Die Sanierung des kleinen Gotteshauses in Hiltersdorf ist in vollem Gange. Aber ohne die Hilfe der Dorfbewohner wäre das gar nicht machbar.

Schon länger wurde der schlechte bauliche Zustand der Hiltersdorfer Kapelle St. Johannes von mehreren Vereinsmitgliedern und Dorfbewohnern kritisiert. Im November 2013 trafen sich die Vorstände von St. Johannes Hiltersdorf mit dem damalige Bürgermeister der Gemeinde Freudenberg, Norbert Probst, zwecks Finanzierung, Absprache und Organisation der anfallenden Arbeiten.

Im Zuge der Dorferneuerung Hiltersdorf kann durch das Förderprogramm des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz die Renovierung unterstützt werden. Das Architekturbüro Dittmann aus Amberg übernahm die Planung und die bauliche Leitung.

Im November 2014 ging es los. Die Fundamente wurden verstärkt, um das Gewicht des neuen Dachstuhls tragen zu können. Die Sanierung war auch gleichzeitig der Startschuss für die Dorferneuerung. Auf den Außenmauern der Kapelle wurde ein Ringanker durch die Baufirma Pichl aus Hiltersdorf betoniert und am Donnerstag, 30. April, konnte der neue Dachstuhl von der Zimmerei Kaa aus Schnaittenbach aufgesetzt werden. Anschließend hat der Kapellenverein Hiltersorf alle Helfer zu einer Hebfeier eingeladen. Die Mitglieder und die Dorfbewohner helfen bei sämtlichen Arbeiten tatkräftig mit. Auch die Gemeinde Freudenberg hat ihre Unterstützung zugesagt. Durch Spenden der örtlichen Vereine und regionalen Firmen wurde ein Beitrag zur Finanzierung geleistet.
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