Gottwalt-Schüler erkunden mittelalterliche Seite der Stadt Nürnberg
Zu Besuch bei Albrecht Dürer

Zu sehen gab es unter anderem eine Druckerpresse, wie sie einst auch Albrecht Dürer für seine Werke nutzte. Bild: rn
Auf eine Reise nach Nürnberg und ins Jahr 1500 begaben sich die Schüler der Klassen M7 und M8 der Markus-Gottwalt-Schule. Dabei waren die Lehrer Magdalena Kita, Martin Schmid und Hubert Wolf. Erste Station war das Alte Rathaus aus der Zeit der Spätgotik und der Renaissance. In den Kellergewölben weckten Folterwerkzeuge das Interesse. Zwölf kleine Zellen vermittelten ein bedrückendes Bild.

Eine andere Welt tat sich im Albrecht-Dürer-Haus auf. Das mehrstöckige Eckhaus unterhalb der Burg hatte Dürer 1509 erworben. Es dient heute als Museum. Ein Workshop des Kulturpädagogischen Zentrums mit dem Thema "Läuseblut in der Farbwerkstatt" lernten die Kinder, wie die Menschen damals Farben für Dürers Kunstwerke herstellten. Dazu erfuhren sie, aus welchen Ländern die exotischen Materialien und Stoffe hierfür kamen. Noch heute dient Läuseblut als Farbstoff. Im praktischen Teil konnte jeder Schüler selbst Farbe anrühren und Malversuche starten.

Interesse weckten auch eine Druckpresse aus der Zeit Dürers, Grafiken und die Kopien einiger seiner Gemälde. Die Einrichtung des Hauses ist zwar nicht mehr original. Wie der gesamte Fachwerkbau präsentierte sie sich den Eschenbacher Schülern jedoch als charakteristisch für ein Bürgerhaus zu Beginn des 16. Jahrhunderts.
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