Gräbergang zu Allerheiligen

Bei Sonnenschein zogen zu Allerheiligen zahlreiche Gläubige mit Verwandten und Angehörigen, die von auswärts angereist waren, in einer langen Prozession auf den Friedhof, um ihrer Verstorbenen zu gedenken. Liebevoll waren die Gräber mit Blumen und Gestecken geschmückt. "Mitten im Leben ist man vom Tod umfangen", sagte Pfarrer Arnold Pirner, Christus aber sei Hoffnung und Trost.

Mit Weihrauch und Weihwasser segnete er die Gräber. In der überfüllten Pfarrkirche war der Geistliche vorher bereits auf das Fest Allerheiligen eingegangen. Heilige seien keine "Superstars" im heutigen Sinne, sondern echte Vorbilder, durch die man zu Christus finde. Es gebe aber auch kleine "Allerweltsheilige", die oft ein Leben im Verborgenen führten. Am Samstagnachmittag begann in Oberwildenau der Gottesdienst mit Gräbergang.
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