Gräfin Paris oder Hauxapfel?

Die Pomologen Michael Altmann, Martin Schanderl und Dietmar Kledtke (sitzend, von links) lüfteten zur Zufriedenheit der Hobbygärtner alle Geheimnisse der verschiedenen Obstsorten. Bild: le

Bohemia Gold, Gräfin Paris oder Jakob Lebel - viele Obstsorten haben klangvolle Namen. Wer nicht wusste, welche Äpfel auf seinem Baum wachsen, konnte dies im Kreislehrgarten erfragen.

Floß. (le) Immer wieder machten die Hobbygärtner den Pomologen Michael Altmann, Martin Schanderl und Dietmar Kledtke Komplimente. Egal, wie der Apfel oder die Birne aussah - die Experten ermittelten jede Sorte. Der Obst- und Gartenbauverein hatte zur Obstschau eingeladen, die zahlreiche Gäste anlockte.

Viele kamen mit Taschen und Tüten, in denen so manche bisher unbekannte Apfel- oder Birnensorte versteckt war. Ausfärbung, Fruchtgröße oder Geschmack reichten für die Fachleute aus, um die Sorte sagen zu können.

Vorsitzende Rita Rosner dankte den Helfern für die notwendige Vorarbeit. In der Gartenlaube gönnten sich die Besucher bei Kaffee, Kuchen und bei herrlichem Sonnenschein angenehme Stunden.

Sogar Präsident Wolfram Veitl vom Landesverband hatte zusammen mit der stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Rosa Prell die Schau besucht. Stellvertretender Kreisvorsitzender Herbert Wolf schaute ebenfalls vorbei.

Die Ausstellung präsentierte 80 verschiedene Sorten, meist waren es Äpfel und Birnen. Namen wie Hauxapfel, Bohemia Gold, Rheinischer Winterrambur, Lipno, Jakob Lebel, Geheimrat Dr. Oldenburg, Danziger Kantapfel, Erika, Gräfin Paris, die Butterbirne, Birne Prinzessin Marianne, die Konferenzbirne oder Chamer Bratbirne beeindruckten.

Auch viele Radfahrer machten im "Garten der Sinne" Station.
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