Grafenwöhr reicht ein Treffer

Johannes Renner erzielte für die SV Grafenwöhr den Siegtreffer zum 1:0 beim SC Luhe-Wildenau. Bild: Schwarzmeier

Wieder einmal hat der SC Luhe-Wildenau die Chance verpasst, sich in der Bezirksliga-Tabelle oben festzusetzen. Mit 0:1 mussten sich die Schwarz-Roten gegen die SV Grafenwöhr geschlagen geben.

SC Luhe-Wildenau: R. Frischholz, Mann, Eichstätter, Nürnberger, Zivatovic, Dütsch, Herrmann, Dietl, Urban, Köllner, M. Frischholz (55. Zeitler)

SV Grafenwöhr: Pachelbel, Kasseckert, Dippl, St. Wächter (90. Stemmer), Dobmann (81. Träger), Weiss, Renner, Schuster, Kraus, Lober, Bangura (59. J. Wächter)

Tor: 0:1 (57.) Renner - SR: Held (Fensterbach) - Zuschauer: 120

(sfz) Obwohl der Sportclub über 90 Minuten ein spielerisches Übergewicht besaß, schaffte er es nicht, die sehr defensiv stehenden Gäste in die Schranken zu weisen.

Grafenwöhr begann das Spiel verhalten und war nur darauf bedacht, mit langen Bällen den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Luhe-Wildenau wollte mit spielerischen Mitteln die mit elf Mann hinten stehende Sportvereinigung bezwingen. Lange Zeit taten sich die Dagner-Schützlinge sehr schwer. Dann wurde Enrico Köllner freigespielt, doch anstatt selber den Abschluss zu suchen, bediente er Benjamin Urban, der den ungenauen Pass nicht verwerten konnte. Auf der anderen Seite hatten die Gäste gleich danach zwei klare Torchancen durch Dobmann. Zunächst hämmerte er den Ball aus 16 Metern an die Unterkante der Latte, dann konnte er den zurückprallenden Ball nicht im leeren Tor unterbringen und schob den Ball in die Hände von SC-Keeper Roland Frischholz.

Die zweite Hälfte begann zunächst wie die erste Halbzeit. Grafenwöhr wollte nicht und der Sportclub konnte nicht. Nach einer Viertelstunde vollendete Johannes Renner dann eine genaue Flanke zur Führung für die Gäste. Nun zog sich Grafenwöhr noch weiter zurück und versuchte, das Ergebnis mit allen Mitteln über die Zeit zu retten. Schiedsrichter Held verlor immer mehr die Kontrolle über das Spiel und ließ sich von den Gästen beeinflussen. Die Gastgeber hatten nicht viel mehr als lange Bälle in die Spitze entgegenzusetzen. Einzig ein Freistoß von Urban brachte noch Torgefahr für die Schwarz-Roten.

Nicht die bessere, sondern die cleverere Mannschaft an diesem Tag nahm die Punkte mit nach Hause.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2014 (8406)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.