Grafenwöhr.
Sprungbrett Michaelswerk

(gt) Die SPD-Kreistagsfraktion besuchte Berufsschule und Internat des Michaelswerks. Dabei kamen sie auch mit vier Jugendlichen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea in Kontakt. Sie gehören zu den 24 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die im Michaelswerk untergebracht sind. Neun besuchen die Mittelschule in Grafenwöhr, 10 die Berufsschule und drei die Wirtschaftsschule in Eschenbach, berichtete Internatsleiter Reinhard Thumbeck. Nun gelte es, Deutsch zu lernen und Traumata zu überwinden.

Die 146 Beschäftigten des St. Michaelswerkes mit der Außenstelle Regensburg haben den Förderschwerpunkt "Lernen", erklärte Schulleiter Peter Fleischmann. Aber das Haus sei auch an der Kapazitätsgrenze angelangt. Insgesamt betreue Grafenwöhr 828 Schüler. 13 Vollzeitschüler werden im Internat sowie zwischen 30 bis 55 im Blockunterricht geschult. All dies führe zum Berufsabschluss in den Sparten Bau-, Holz-, Farb-, Metall-, Kraftfahrzeug-, Elektro- und Verkaufstechnik sowie in den Bereichen Nahrung und Körperpflege.
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