Gratulation zum 80. Geburtstag von Nicmi Negüzel
Geliebt als Oma und Uroma

Fast die Hälfte ihres Lebens verbringt Nicmi Negüzel inzwischen in Deutschland. Ihre Wiege stand in der türkischen Ortschaft Savur. Sie feierte am Sonntag im Kreis der Kinder und deren Familien ihren 80. Geburtstag, allerdings mit dem Wermutstropfen der Trauer über den Tod des Ehemannes Edip und einer der Töchter.

1976 kam das Ehepaar Negüzel mit ihren vier Söhnen und vier Töchtern nach Deutschland. Anlaufstation war zunächst Nordrhein-Westfalen, zehn Jahre später holte eine bereits in Auerbach ansässige Tochter die Familie in die Bergstadt. Edip Negüzel, der vor zwei Jahren verstarb, eröffnete am Unteren Markt ein türkisches Lokal, die Jubilarin versorgte Haushalt und Kinder, später half sie auch mit im Gastronomiebetrieb.

Gerne beschäftigt sich die 26-fache Oma und siebenfache Uroma mit Handarbeiten, insbesondere Häkeln, wie die Zierdeckchen verraten. Auch die Strickmützen haben unter den Enkeln und Urenkeln ihre Abnehmer. Auch wenn sie nach ihrer Knieoperation etwas eingeschränkt ist in ihrer Mobilität, kann die Jubilarin, umsorgt von ihren Kindern, noch selbständig in ihrer Wohnung in der Bulagstraße 10, leben. 2. Bürgermeister Herbert Lehner überbrachte die Glückwünsche der Stadt.
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