"Grausame" Hitzewochen; "Der Rußweiher hat uns gerettet"

In Zusammenarbeit mit der Stadt hatte Stephan Müller mit seinem "Learning Campus" ein dreiwöchiges Angebot erarbeitet, das nahezu 300 5- bis 15-Jährigen lebendige, unterhaltsame und zugleich lehrreiche Ferien bereitet hat. Wichtiger Nebeneffekt: Berufstätige Eltern wussten ihre Kinder in der Obhut pädagogischer Fachkräfte. Dies ist auch der Grund, der die Stadt zur Übernahme eines Teils der Betreuungskosten veranlasste.

"Der Rußweiher hat uns gerettet", hob Müller angesichts der "grausamen" Hitzewochen hervor. Eschenbach biete ideale Verhältnisse, die Ferienfreizeiten hier seien deshalb ein "stetes Heimspiel". Neben der Förderschule als "Zentrale" sei die Zusammenarbeit mit dem Michaelswerk Grafenwöhr von großer Bedeutung: "Es stellt uns Kleinbusse und Turnhalle zur Verfügung."

Wichtig sei auch ein Lager in Pressath, das eine Vielzahl von Gerätschaften und Material beherberge und das "nahezu explodiert". Mit Anerkennung und Dank sprach der Leiter von Jugendbeauftragter Karolina Forster, die sich große Verdienste um den Standort Eschenbach erworben habe.

Als Höhepunkt der letzten Ferienfreizeitwoche und "ganz große Nummer" wertete er den Beitrag der Feuerwehr: Denn wo könnten Kinder einmal in einem Feuerwehrauto mitfahren, im Korb der Drehleiter in die Lüfte gehen oder erleben, welch gewaltige Reaktion brennendes Öl zeigt, das fälschlicherweise mit Wasser gelöscht werden soll. (rn)
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